Schlagzeilen und Ereignisse zu Rudolf Heinze

25.4.1921

Reichspräsident Friedrich Ebert (SPD) gibt unter Gegenzeichnung von Justizminister Rudolf Heinze (DVP) Anweisung, dass die Sondergerichte zur Verurteilung der kommunistischen Aufständischen in den sog. "Märzunruhen" auch einen Strafaufschub gewähren dürfen. Die Maßnahme wird angesichts der großen Anzahl jugendlicher Angeklagter vorgenommen.

29.10.1923

Reichspräsident Friedrich Ebert ermächtigt die Reichsregierung zur Reichsexekution gegen Sachsen. Die sächsische SPD-KPD-Regierung wird abgesetzt und Rudolf Heinze, früherer Reichsjustizminister, als Reichskommissar für Sachsen eingesetzt.

1.11.1923

Nachdem in Sachsen eine neue Regierung gebildet worden ist (Minderheitskabinett unter dem Sozialdemokraten Karl Fellisch), hebt Reichspräsident Friedrich Ebert die Reichsexekutionsverordnung vom 29. Oktober, mit der Rudolf Heinze als Reichskommissar in Sachsen eingesetzt worden war, auf.