Siegfried Buback

Siegfried Buback, 1976, Bundesarchiv, B 145 Bild-00012241 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Siegfried Buback, 1976, Bundesarchiv, B 145 Bild-00012241 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

03.01.1920 - 07.04.1977
Siegfried Buback, deutscher Jurist; Generalbundesanwalt am Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Seine Ermordung durch Mitglieder der Roten Armee Fraktion wird gemeinhin als Auftakt des Terrorjahres 1977 betrachtet, das im Deutschen Herbst gipfelte , wurde am 03.01.1920 in Wilsdruff geboren und starb am 07.04.1977 in Karlsruhe. Siegfried Buback wurde 57.
Der Geburtstag jährt sich zum 99. mal.
Steckbrief von Siegfried Buback
Geburtsdatum 03.01.1920
Geboren in Wilsdruff
Todesdatum 07.04.1977
Alter 57
Gestorben in Karlsruhe
Sternzeichen Steinbock

Sternzeichen Steinbock am 3. Januar

Was geschah am 3.1.1920

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Siegfried Buback

10.5.1974

Der Deutsche Bundesrat wählt den parteilosen bisherigen Bundesanwalt Siegfried Buback zum neuen Generalbundesanwalt.

2.10.1974

Generalbundesanwalt Siegfried Buback erhebt beim Oberlandesgericht Stuttgart Anklage gegen Mitglieder der "Rote-Armee-Fraktion". Sie werden der Gründung der "Baader-Meinhof-Gruppe" und der Ausführung von Sprengstoffattentaten beschuldigt.

7.4.1977

Generalbundesanwalt Siegfried Buback wird zusammen mit zwei Begleitern in Karlsruhe von Terroristen ermordet.

13.4.1977

In Karlsruhe findet ein Staatsakt für den von Terroristen ermordeten Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seine bei dem Anschlag getöteten Begleiter statt.

27.4.1977

In einer Göttinger Studenten-Zeitung erscheint ein Nachruf auf den ermordeten Generalbundesanwalt Siegfried Buback, in dem der mit "Mescalero" unterzeichnende anonyme Verfasser u.a. seine "klammheimliche Freude" über den Tod Bubacks ausdrückt. Der "Buback-Nachruf" löst bundesweit große Empörung aus.

3.5.1977

Nach einem Schusswechsel gelingt der Polizei bei Singen im Schwarzwald die Festnahme zweier mutmaßlicher Terroristen. Die Festgenommenen werden verdächtigt, an der Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Buback und zweier Begleiter beteiligt gewesen zu sein. Ein Festgenommener erleidet bei dem Schusswechsel lebensgefährliche Verletzungen.

15.6.1977

Die Bundesregierung billigt die Ernennung von Kurt Rebmann zum Nachfolger des am 7. April ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback.

23.9.1977

Der mutmaßliche deutsche Terrorist Knut Folkerts wird in Utrecht (Niederlande) nach einem schweren Feuergefecht, bei dem ein Polizist den Tod findet, verhaftet. Folkerts steht im Verdacht, an der Ermordung von Generalbundesanwalt Siegfried Buback beteiligt gewesen zu sein.

21.1.2001

Berlin: Der Sohn des am 7. April 1977 von Terroristen ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, Michael Buback, lastet Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) in der ARD-Sendung "Sabine Christiansen" an, er habe sich bislang nicht von einem umstrittenen Nachruf auf seinen Vater distanziert. In dem unter dem Pseudonym "Mescalero" veröffentlichten Text eines Göttinger Studenten war seinerzeit "klammheimliche Freude" über den Mord geäußert worden.

28.8.2009

32 Jahre nach der Ermordung des damaligen Generalbundesanwalts Siegfried Buback wird das frühere RAF-Mitglied Verena Becker unter dringendem Verdacht der Tatbeteiligung verhaftet.

Zeige alle Ergebnisse