Theobald von Bethmann Hollweg

29.11.1856 - 02.01.1921
Theobald von Bethmann Hollweg, deutscher Politiker, MdR, Reichskanzler, wurde am 29.11.1856 in Hohenfinow geboren und starb am 02.01.1921 in Hohenfinow. Theobald von Bethmann Hollweg wurde 64.
Der Geburtstag jährt sich zum 163. mal.
Steckbrief von Theobald von Bethmann Hollweg
Geburtsdatum 29.11.1856
Geboren in Hohenfinow
Todesdatum 02.01.1921
Alter 64
Gestorben in Hohenfinow
Sternzeichen Schütze

Sternzeichen Schütze am 29. November

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Theobald von Bethmann Hollweg

7.10.1901

Der Oberpräsident der Provinz Brandenburg, Theobald von Bethmann Hollweg, lehnt es ab, Kaiser Wilhelm II. die Wiederwahl von Gustav Kauffmann zum Bürgermeister von Berlin "zur Kenntnis zu bringen". Damit bleibt die Nichtbestätigung der Wahl in Kraft. Am 8. Oktober kommt Wilhelm II. in Schloss Hubertusstock (bei Joachimsthal) mit Oberbürgermeister Martin Kirschner zusammen, um die Berlin betreffenden Streitfragen zu besprechen.

19.10.1901

Ein Ausschuss des Berliner Stadtverordnetenkollegiums beschließt, Beschwerde gegen den Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg, Theobald von Bethmann Hollweg, beim preußischen Innenministerium einzulegen. Anlass für diesen Schritt ist Bethmann Hollwegs Weigerung, die Wiederwahl Gustav Kauffmanns zum Bürgermeister Kaiser Wilhelm II. zu melden.

20.3.1905

Kaiser Wilhelm II. ernennt Theobald von Bethmann Hollweg als Nachfolger des verstorbenen Hans Freiherr von Hammerstein-Loxten zum preußischen Innenminister.

12.5.1906

Der preußische Innenminister Theobald von Bethmann Hollweg beantwortet im Abgeordnetenhaus in Berlin eine Anfrage der Freisinnigen über Massenausweisungen von Russen. Er habe angeordnet, "dass Personen ohne gesicherte wirtschaftliche Existenz, ohne Legitimation oder politisch Verdächtige ausgewiesen werden". Bei den Ausgewiesenen handelt es sich in der Mehrzahl um politische Flüchtlinge.

24.6.1907

Der deutsche Staatssekretär des Innern, Arthur Graf von Posadowsky-Wehner, tritt zurück. Er war wegen seiner sozialpolitischen Ambitionen beim konservativ-liberalen Bülow-Block zunehmend in die Schusslinie geraten. Nachfolger wird der preußische Innenminister Theobald von Bethmann Hollweg, an dessen Stelle der ostpreußische Oberpräsident Friedrich von Moltke tritt.

20.10.1907

In Berlin beginnt der zweite Deutsche Arbeiterkongress. Die Delegierten, vor denen Reichsinnenminister Theobald von Bethmann Hollweg eine vielbeachtete sozialpolitische Rede hält, vertreten mehr als 1 Mio. Arbeitnehmer. Die Hirsch-Dunckerschen Gewerkvereine nehmen an der dreitägigen Veranstaltung nicht teil.

9.12.1907

Bei der Beratung des Reichsvereinsgesetzes im Reichstag in Berlin betont der Staatssekretär des Innern, Theobald von Bethmann Hollweg, dass Deutsch die Sprache aller öffentlichen Versammlungen sein müsse. Der entsprechende, im Vereinsgesetz auftauchende Paragraph richtet sich gegen die antipreußische Agitation der Polen.

27.10.1908

In Berlin findet eine Konferenz zur Reform der Arbeiterversicherung statt die vom Staatssekretär für Inneres, Theobald von Bethmann Hollweg, geleitet wird. Das ganze Versicherungssystem soll einheitlicher und durchsichtiger gestaltet werden.

14.7.1909

Kaiser Wilhelm II. nimmt das Rücktrittsgesuch von Reichskanzler Bernhard Fürst von Bülow an, dessen Steuervorlage im Juni 1909 im Reichstag am Widerstand der Konservativen und des Zentrums gescheitert war. Zum Nachfolger ernennt Wilhelm II. den bisherigen Staatssekretär im Innenministerium, Theobald von Bethmann Hollweg.

5.8.1909

In Berlin trifft der rumänische Ministerpräsident Ion Bratianu zu politischen Gesprächen mit Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg zusammen. Themen der Beratungen sind u.a. die deutsch-rumänischen Beziehungen und die weiterhin gespannte Lage auf dem Balkan.

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