Alle Schlagzeilen und Ereignisse zu Veit Harlan (29)

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20.8.1927

In Berlin wird der Film "Die Hose" nach dem gleichnamigen Lustspiel von Carl Sternheim uraufgeführt. Es spielen Rudolf Forster, Veit Harlan und Werner Krauss.

5.9.1927

In Berlin wird der Film "Der Meister von Nürnberg" nach der Richard-Wagner-Oper "Die Meistersinger von Nürnberg" uraufgeführt (Regie: Ludwig Berger). Es spielen Gustav Fröhlich und Veit Harlan. Der Film wird vom Verein der Freunde Richard Wagners als dem Werk des Komponisten unangemessen attackiert.

1.11.1932

Der deutsche Spielfilm "Friederike" nach der gleichnamigen Operette von Franz Lehar wird in Frankfurt am Main uraufgeführt. Die Hauptrollen singen und spielen Mady Christians und Veit Harlan.

7.2.1935

In Berlin wird der deutsche Kriegs- und Abenteuerfilm "Mein Leben für Maria Isabell" mit Viktor De Kowa, Bernhard Minetti und Veit Harlan in den Hauptrollen uraufgeführt. Regie führt Erich Waschneck.

2.10.1936

In Hamburg hat der Spielfilm, "Maria, die Magd" Premiere. Unter der Regie von Veit Harlan und Axel Esggebrecht spielen unter anderem Hilde Körber, Hilde Hildebrand und Wolfgang Kieling.

8.12.1936

In München wird die unter der Regie von Veit Harlan gedrehte Filmkomödie "Alles für Veronika" uraufgeführt. Thekla Ahrens, Willy Eichberger, Hans Moser, Theo Lingen, Grethe Weiser und Gretl Theiner spielen die Hauptrollen.

11.2.1937

Veit Harlan führte Regie bei dem deutschen Spielfilm "Die Kreutzersonate", der in Berlin uraufgeführt wird. In den Hauptrollen sind Lil Dagover, Peter Petersen, Albert Schoenhals, Wolfgang Kieling und Günther Lüders zu sehen.

17.3.1937

Der deutsche Spielfilm "Der Herrscher" von Veit Harlan wird in Berlin mit Emil Jannings, Marianne Hoppe, Harald Paulsen u.a. in den Hauptrollen uraufgeführt.

1.5.1937

Der Chefdramaturg der Frankfurter Bühnen, Friedrich Bethge, ist Träger des nationalen Buchpreises 1937. Emil Jannings erhält den nationalen Filmpreis für die künstlerische Oberleitung und die Hauptrolle in dem Film "Der Herrscher" (Regie: Veit Harlan).

6.7.1937

In Berlin wird der Spielfilm "Mein Sohn, der Herr Minister" (Regie: Veit Harlan), der sich über den Parlamentarismus lustig macht, uraufgeführt. Die Hauptrollen spielen Hans Moser Heli Finkenzeller, Paul Dahlke, Hilde Körber und Aribert Wäscher.

4.9.1937

In Venedig werden zum Ende der Internationalen Filmschau die Preisträger verkündet. Emil Jannings erhält für seine schauspielerische Leistung in "Der Herrscher" (Regie: Veit Harlan) den Volpi-Pokal.

12.4.1938

Der Film "Jugend" von Veit Harlan mit Kristina Söderbaum in der Hauptrolle hat in Dresden Premiere.

31.1.1939

In Nürnberg hat der Film "Das unsterbliche Herz" von Veit Harlan mit Heinrich George, Kristina Söderbaum und Paul Henckels in den Hauptrollen Premiere.

2.11.1939

In Tilsit wird der Film "Die Reise nach Tilsit" nach Hermann Sudermann unter der Regie von Veit Harlan uraufgeführt. In den Hauptrollen sind Kristina Söderbaum und Fritz van Dongen zu sehen.

5.9.1940

Im Rahmen der 22. Internationalen Biennale wird anlässlich der am 1. September eröffneten deutsch-italienischen Filmwoche in Venedig der antisemitische Film "Jud Süß" von Veit Harlan uraufgeführt. Die Filmschau endet am 8. September.

11.7.1941

In München wird die 1939 produzierte und erst nach scharfen Zensurmaßnahmen zugelassene Filmkomödie "Pedro soll hängen" von Regisseur Veit Harlan uraufgeführt; die Hauptrollen spielen Heinrich George, Gustav Knuth, Maria Landrock und Ursula Deinert.

3.3.1942

Otto Gebühr, Kristina Söderbaum und Gustav Fröhlich spielen die Hauptrollen in dem von Veit Harlan inszenierten und in Berlin uraufgeführten Spielfilm "Der große König", der sich mit dem Leben von Friedrich II., dem Großen, von Preußen beschäftigt.

24.11.1942

Der im Dorf- und Bauernmilieu des Moldaugebietes und dem Großstadtmilieu Prags angesiedelte propagandistische Farbfilm "Die goldene Stadt" von Regisseur Veit Harlan mit Kristina Söderbaum, Paul Klinger und Rudolf Prack in den Hauptrollen wird in Berlin uraufgeführt.

1.6.1943

Reichspropagandaminister Joseph Goebbels beauftragt den Regisseur Veit Harlan mit der Produktion des Durchhaltefilms "Kolberg".

17.12.1943

In Berlin wird der Farbfilm "Immensee" von Veit Harlan mit Kristina Söderbaum, Carl Raddatz, Paul Klinger, Otto Gebühr u.a. uraufgeführt.

30.1.1945

In der von deutschen Truppen gehaltenen Atlantikfestung La Rochelle in Frankreich findet die Uraufführung des von Veit Harlan inszenierten Propaganda-Films "Kolberg" statt.

23.4.1949

Das Hamburger Schwurgericht spricht Veit Harlan, Regisseur des antijüdischen Films "Jud Süß" (1940), von der Anklage des Verbrechens gegen die Menschlichkeit frei.

12.12.1949

Der Oberste Gerichtshof für die britische Zone in Köln hebt den Freispruch im Prozess gegen den Filmregisseur Veit Harlan auf, der am 23. April vom Hamburger Schwurgericht verkündet wurde. Der Gerichtshof sieht es als nahezu erwiesen an, dass Harlan sich eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht hat.

29.4.1950

Der Regisseur Veit Harlan, der in der Nazizeit propagandistische Filme drehte wird vom Hamburger Schwurgericht vom Vorwurf der Verbrechen gegen die Menschlichkeit freigesprochen.

18.11.1950

Das Hamburger Landgericht verbietet dem Direktor der Staatlichen Hamburger Pressestelle, Erich Lüth, zum Boykott gegen den Film "Unsterbliche Geliebte" von Veit Harlan aufzufordern. Der Regisseur nationalsozialistischer Tendenzfilme ("Jud Süß" u.a.) ist am 29. April von dem Vorwurf freigesprochen worden, Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben.

2.2.1951

Die "Unsterbliche Geliebte", erster Nachkriegsfilm von Veit Harlan, löst in Herford heftige Tumulte aus. Harlan drehte zur Zeit des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland mehrere Hetzfilme, u.a. 1940 "Jud Süß".

10.2.1954

In Berlin (West) kommt es im Kant-Kino zu Tumulten, als Jugendliche gegen den Film "Sterne über Colombo" von Veit Harlan protestieren. Harlan hatte während des Dritten Reiches Propagandafilme für die Nationalsozialisten gedreht, u.a. "Jud Süß", 1940.

2.4.1954

In Zürich verbrennt der Regisseur Veit Harlan öffentlich eine Kopie des Films "Jud Süß", den er 1940 während der nationalsozialistischen Herrschaft im Deutschen Reich als Propaganda-Film gedreht hatte. Harlan will sich damit von einem aufkommenden neuen Antisemitismus distanzieren.

13.4.1964

Der Regisseur Veit Harlan, der vor allem durch nationalsozialistische Tendenzfilme zu Ruhm gelangte, stirbt im Alter von 64 Jahren auf Capri.