Alle Schlagzeilen und Ereignisse zu Walter Scheel (75)

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5.10.1956

Die FDP-Politiker Erich Mende, Wolfgang Döring und Walter Scheel führen in Weimar (DDR) Gespräche mit der Führungsspitze der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands (LDPD).

12.10.1963

Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Walter Scheel (FDP), eröffnet in Berlin (West) die 14. Deutsche Industrieausstellung. Unter dem Motto "Partner des Fortschritts" ist sie dieses Mal den Ländern in Süd- und Ostasien gewidmet.

26.11.1963

In Neu-Delhi unterzeichnet der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Walter Scheel (FDP), ein Abkommen über eine Wirtschaftshilfe für Indien in Höhe von 398 Millionen DM.

8.9.1967

Walter Scheel (FDP) wird als Nachfolger von Erich Mende (FDP) zum Bundestags-Vizepräsidenten gewählt.

14.9.1967

Der Bundesvorstand der FDP nominiert Walter Scheel als neuen Parteivorsitzenden, da der amtierende Vorsitzende Erich Mende eine erneute Kandidatur ablehnt.

29.1.1968

Auf dem 19. Bundesparteitag der FDP in Freiburg im Breisgau wird Walter Scheel zum Parteivorsitzenden gewählt. Er löst Erich Mende ab, der acht Jahre in diesem Amt war.

24.3.1968

Auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen FDP in Dortmund erklärt der Bundesvorsitzende Walter Scheel, dass seine Partei eine Koalition mit der SPD nach den Bundestagswahlen von 1969 anstrebe.

17.6.1969

Im Bundestag in Bonn gibt Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) den zweiten Bericht zur "Lage der Nation im geteilten Deutschland" ab. Bei der anschließenden Debatte greift der Oppositionsführer und FDP-Vorsitzende Walter Scheel Kiesingers Ausführungen an, weil sie - so Scheel - wesentliche Punkte offenlasse. Dabei verweist Scheel auf Vorschläge der FDP für eine vertragliche Regelung des Verhältnisses beider Teile Deutschlands.

6.1.1970

Beim traditionellen Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart verwahrt sich der Bundesvorsitzende der Partei, Außenminister Walter Scheel, gegen Äußerungen des früheren Parteivorsitzenden Erich Mende. Dieser hatte u.a. in Zeitungsinterviews wiederholt scharfe Kritik an der Parteiführung geübt, deren "zu progressiven Kurs" er bekämpft. Ein dadurch ausgelöster Konflikt in den Führungsgremien wird in Stuttgart vorläufig beigelegt.

16.1.1970

Bei einem im Rahmen regelmäßiger Konsultationen in Bonn stattfindenden Gespräch mit Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) unterstützt der französische Außenminister Maurice Schumann die auf Entspannung ausgerichtete Ostpolitik der Bundesregierung.

10.4.1970

Im Zusammenhang mit der Ermordung des bundesdeutschen Botschafters Karl Borromäus Maria Heinrich Graf von Spreti durch guatemaltekische Guerillas legt Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) scharfen Protest bei Präsident Julio César Méndez Montenegro ein. Trotz intensiven Drängens der Bundesregierung hatte die Regierung von Guatemala jeden Kontakt mit den Entführern des Botschafters abgelehnt.

22.4.1970

Bei seinem Besuch in Spanien (bis 23. 4.) erläutert Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) dem spanischen Staatschef Francisco Franco Bahamonde die Bonner Ostpolitik.

17.5.1970

Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) führt auf einer Südostasienreise politische Gespräche in Indonesien, Malaysia und Südkorea (seit 6. 5.).

25.5.1970

Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) erklärt in Paris, wo er sich zu routinemäßigen Konsultationen mit dem französischen Außenminister Maurice Schumann aufhält, es sei durchaus möglich, dass er zur Schlussphase der Verhandlungen zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland über ein Gewaltverzichtsabkommen nach Moskau reisen werde. Scheel gibt zu erkennen, dass dies schon in der ersten Junihälfte sein könne.

17.6.1970

Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) betont in einem Fernsehinterview, dass ein deutsch-sowjetischer Gewaltverzichtsvertrag erst nach einer befriedigenden Regelung der Berlin-Frage in Kraft treten könne (Berlin-Junktim).

20.6.1970

Die CDU/CSU-Opposition will sich nicht an dem geplanten Moskau-Besuch von Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) beteiligen. Scheel wird Ende Juli zu offiziellen Verhandlungen über den deutsch-sowjetischen Vertrag nach Moskau reisen.

22.6.1970

In Bonn tagt der Bundesparteitag der FDP (bis 24. 6.). Trotz harter Auseinandersetzungen um den Bonner Regierungskurs, der vom rechten Parteiflügel um Erich Mende abgelehnt wird, bestätigt der Parteitag die Führungsspitze unter Bundesaußenminister Walter Scheel und damit auch die Fortsetzung der Koalition mit der SPD in Bonn.

17.7.1970

Bei seinem Washington-Besuch (bis 18. 7.) unterrichtet Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) die Regierung der USA über die bevorstehenden Verhandlungen mit Moskau. Am Tag zuvor hatte Scheel in London die britische Regierung informiert.

20.7.1970

Die CDU/CSU-Opposition lehnt eine Teilnahme an der deutschen Delegation für die bevorstehenden Gewaltverzichtsverhandlungen in Moskau ab. Im Gegensatz zu Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP), der eine Einladung an die Opposition gerichtet hatte, betrachtet die Union das "Bahr-Papier" nicht als ausreichende Grundlage für den Abschluss eines Gewaltverzichtsabkommens mit Moskau. Auch die Verknüpfung mit den Berlin-Verhandlungen wird als noch unbefriedigend gewertet.

27.7.1970

In Moskau beginnen die offiziellen Verhandlungen zwischen Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) und dem sowjetischen Außenminister Andrei A. Gromyko über den Abschluss eines Gewaltverzichtsvertrags, die bis 7. August andauern.

7.8.1970

Der deutsch-sowjetische Vertrag wird in Moskau nach Abschluss der offiziellen Verhandlungen, die seit dem 27. Juli geführt wurden, von Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) und seinem sowjetischen Amtskollegen Andrei A. Gromyko paraphiert.

12.8.1970

In Moskau unterzeichnen Bundeskanzler Willy Brandt (SPD), der sowjetische Ministerpräsident Alexej N. Kossygin sowie die Außenminister beider Länder den deutsch-sowjetischen Vertrag ("Moskauer Vertrag"). Zugleich wird der "Brief zur deutschen Einheit" von Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) überreicht.

7.9.1970

Der britische Europaminister Geoffrey Rippon erörtert bei seinem Besuch in Bonn mit Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) den Beitritt Großbritanniens zur EG. Beide stimmen überein, die Verhandlungen möglichst zügig voranzutreiben.

23.10.1970

Auf einer Pressekonferenz in Bonn unterstreichen Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) und Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) das Ziel, trotz der durch den Übertritt von drei FDP-Abgeordneten zur CDU/CSU am 9. Oktober knapper gewordenen Mehrheitsverhältnisse im Bundestag das vereinbarte sozialliberale Koalitionsprogramm zu verwirklichen.

30.10.1970

Bei seinem Besuch in der Bundesrepublik trifft der sowjetische Außenminister Andrei A. Gromyko mit Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) zu einem informellen Meinungsaustausch auf Schloss Kronberg in der Nähe von Frankfurt am Main zusammen. Dabei bekundet Gromyko das Interesse der Sowjetunion an positiven Ergebnissen in der Berlin-Frage. Bei den seit 26. März von den Botschaftern der vier Mächte geführten Gesprächen über den Berlinstatus konnte bisher kein Durchbruch erzielt werden.

3.11.1970

In Warschau beginnen Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) und sein polnischer Amtskollege Stefan Jedrychowski die offiziellen Verhandlungen über den Abschluss eines Vertrags zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Polen und der Bundesrepublik. Die Verhandlungen dauern bis zum 13. November.

18.11.1970

In Warschau paraphieren Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) und der polnische Außenminister Stefan Jedrychowski den deutsch-polnischen Vertrag über die Normalisierung der beiderseitigen Beziehungen. Darin erkennt die Bundesrepublik die Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze an.

27.11.1970

Zum Abschluss seines offiziellen Besuchs in Jugoslawien (seit 25. 11.) wird Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) von Präsident Josip Broz Tito zu einem Gespräch empfangen. Dabei sagt Tito der Bonner Ostpolitik Unterstützung zu.

4.2.1971

Bundesaußenminister Walter Scheel trifft zu einem zweitägigen Besuch in London ein, um mit der britischen Regierung den Beitritt Großbritanniens zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zu erörtern.

14.2.1971

Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) wird in München aufgrund "vorbildlichen demokratischen Verhaltens und Zivilcourage" mit dem Theodor-Heuss-Preis ausgezeichnet.

16.2.1971

Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) trifft zu einem einwöchigen Besuch in Washington ein. Gegenstand der Gespräche mit der US-Regierung ist u.a. der Stand der Berlin-Verhandlungen.

7.7.1971

Walter Scheel trifft als erster Außenminister der Bundesrepublik zu einem offiziellen Besuch in Israel ein.

2.10.1971

Bundesaußenminister Walter Scheel trifft in New York mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga, dem Ägypter Muhammad Abd Al Chalik Hassuna, zu politischen Gesprächen zusammen. Damit werden die seit viereinhalb Jahren unterbrochenen Beziehungen zwischen der Bundesregierung und der Arabischen Liga wiederaufgenommen.

2.11.1971

Bundesaußenminister Walter Scheel und seine Frau Mildred adoptieren einen kleinen Indiojungen.

8.12.1971

In Bonn teilt Außenminister Walter Scheel mit, dass die Bundesrepublik Deutschland angesichts der militärischen Auseinandersetzungen zwischen Indien und Pakistan die Entwicklungshilfe für beide Länder vorläufig einstellt.

10.12.1971

In Brüssel unterzeichnen Bundesausenminister Walter Scheel und US-Ausenminister William P. Rogers ein Devisenausgleichsgesetz, das erstmals einen direkten deutschen Zuschuss zum Unterhalt der in der Bundesrepublik stationierten US-Streitkräfte vorsieht.

7.2.1972

Ugandas Präsident Idi Amin Dada kommt zu einem Besuch in die Bundesrepublik Deutschland (bis 11. 2.). Idi Amin, der u.a. von Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) empfangen wird, regt weitere bundesdeutsche Entwicklungshilfeprojekte für sein Land an. Bisher erhielt Uganda Zusagen für Kapitalhilfe in Höhe von 74,6 Mio. DM davon wurden 39,8 Mio. DM ausgezahlt.

18.3.1972

Vor dem FDP-Bundeshauptausschuss wirft Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) der CDU/CSU-Opposition im Zusammenhang mit der bevorstehenden Ratifizierung der Ostverträge vor, sie führe eine Kampagne der Angst und Illusionen. Zugleich startet der Bund der Vertriebenen (BDV) in mehreren Städten des Bundesgebiets eine Welle von Protestaktionen gegen die Ostverträge.

19.5.1972

Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) und Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) erklären gegenüber den Vorsitzenden der drei Bundestagsfraktionen ihre Bereitschaft zu Neuwahlen zum Bundestag, um klare Mehrheitsverhältnisse zu schaffen.

24.6.1972

Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) teilt dem Parteirat mit, er strebe gemeinsam mit Außenminister Walter Scheel (FDP) für November 1972 Neuwahlen an. Damit soll die im Bundestag durch mehrere Parteiwechsler herbeigeführte Pattsituation beendet werden.

11.9.1972

Bundesaußenminister Walter Scheel beendet seinen Besuch in Malta (seit 10. 9.). In seinem Gespräch mit Maltas Premierminister Dominic Mintoff ging es um Fragen der bilateralen Beziehungen, der Mittelmeerpolitik, des deutsch-arabischen Verhältnisses und der Vorbereitung der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE).

29.9.1972

Gespräche zur Vorbereitung des China-Besuchs von Außenminister Walter Scheel werden in Bonn abgeschlossen.

10.10.1972

Im Rahmen seines offiziellen Besuchs in der VR China (bis 14. 10.) vereinbart Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern.

26.3.1973

Bundespräsident Gustav Heinemann trifft in Begleitung von Außenminister Walter Scheel zu einem zweitägigen Besuch im Vatikan ein.

20.6.1973

In Bonn paraphieren Außenminister Walter Scheel und Außenminister Bohuslav Chnoupek den Prager Vertrag. Er strebt die Normalisierung der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechoslowakei an.

3.7.1973

In Helsinki beginnt die Sitzung der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) auf Außenministerebene (35 Länder). Bei dem viertägigen Treffen kommt es zu ersten Gesprächen zwischen DDR-Außenminister Otto Winzer und seinem bundesdeutschen Amtskollegen Walter Scheel.

3.11.1973

Bundesaußenminister Walter Scheel erreicht in Moskau Einigung über die Frage der Vertretung von Berlin (West) durch die Bundesrepublik.

12.11.1973

Der FDP-Vorsitzende Walter Scheel eröffnet in Wiesbaden den 24. Ordentlichen FDP-Bundesparteitag. Die etwa 400 Delegierten verabschieden während des dreitägigen Treffens u.a. die "Leitlinien einer liberalen Medienpolitik", die ein größeres Mitspracherecht der Redakteure vorsehen.

14.12.1973

Der FDP-Bundesvorstand nominiert seinen Vorsitzenden, Bundesaußenminister Walter Scheel, als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten.

15.5.1974

In Bonn wählt die Deutsche Bundesversammlung den bisherigen Bundesaußenminister Walter Scheel (FDP) zum neuen Bundespräsidenten.

20.9.1974

Bundespräsident Walter Scheel weiht im Hamburger Hafen die Köhlbrandbrücke ein.

25.5.1975

Bundespräsident Walter Scheel (FDP) eröffnet in Hamburg den sechstägigen Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Themen der Zusammenkunft sind u.a. Mitbestimmung, Arbeitslosigkeit, Gesundheitswesen und Investitionslenkung. Am 27. Mai wird der DGB-Vorsitzende Heinz Oskar Vetter in seinem Amt bestätigt.

20.6.1975

Bundespräsident Walter Scheel beendet seinen sechstägigen Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten.

10.11.1975

Als erster Präsident der Bundesrepublik Deutschland stattet Walter Scheel der Sowjetunion einen Staatsbesuch ab (bis 15.11).

10.6.1976

Bundespräsident Walter Scheel eröffnet in Berlin (West) das 17. Chorfest des Deutschen Sängerbundes, bei dem drei Tage lang 55 000 Teilnehmer aus 22 Ländern gemeinsam musizieren.

15.6.1976

Der finnische Staatspräsident Urho Kaleva Kekkonen empfängt in Helsinki Bundespräsident Walter Scheel und Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.

19.10.1976

In Bonn erklärt Bundespräsident Walter Scheel, er werde die Novelle zum Wehrdienstgesetz, die das Gewissensprüfungsverfahren für Wehrdienstverweigerer abschafft, wegen grundsätzlicher Bedenken nicht unterzeichnen.

14.1.1977

Auf dem Neujahrsempfang für die Mitglieder des Diplomatischen Korps in Bonn spricht sich Bundespräsident Walter Scheel u.a. für eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Industriestaaten und der Dritten Welt aus.

19.4.1977

Der spanische König Juan Carlos I. trifft in Begleitung seiner Frau zu einem fünftägigen Staatsbesuch in der Bundesrepublik Deutschland ein. In seiner Ansprache bei einem Festessen zu Ehren des spanischen Gastes würdigt Bundespräsident Walter Scheel die bedeutende Rolle Juan Carlos I. beim friedlichen Übergang Spaniens von der Diktatur zur Demokratie.

27.5.1977

Der Deutsche Bundestag beschließt gegen die Stimmen der CDU/CSU-Opposition eine Wehrdienstnovelle, nach der Wehrpflichtige ohne vorherige Gewissensprüfung zwischen Wehr- und zivilem Ersatzdienst wählen können. Bundespräsident Walter Scheel zögert lange, das Gesetz zu unterschreiben. 1978 wird die Gesetzesänderung vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt.

9.6.1977

Der Verleger Axel C. Springer erhält in Berlin (West) aus der Hand des Regierenden Bürgermeisters Dietrich Stobbe das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband. Die Auszeichnung wurde Springer von Bundespräsident Walter Scheel u.a. wegen seiner Verdienste um die Aussöhnung mit dem jüdischen Volk und seiner Arbeit zur Überwindung der deutschen Teilung verliehen.

22.9.1977

Bundespräsident Walter Scheel und Außenminister Hans-Dietrich Genscher treffen in der Schweiz zu einem zweitägigen Staatsbesuch ein.

17.4.1978

Bundespräsident Walter Scheel trifft zu einem fünftägigen Staatsbesuch in Japan ein.

16.6.1978

In Anwesenheit des luxemburgischen Großherzogs Jean eröffnet Bundespräsident Walter Scheel in der Nürnberger Frauenkirche die Ausstellung "Kaiser Karl IV. 1316-1378".

21.11.1978

In Bonn überreicht der neue Botschafter der Sowjetunion, Wladimir S. Semjonow, Bundespräsident Walter Scheel sein Beglaubigungsschreiben.

27.11.1978

Karl Carstens wird von der CDU/CSU-Fraktion der Bundesversammlung zum Kandidaten für die am 23. Mai 1979 vorgesehene Bundespräsidentenwahl nominiert. Er soll die Nachfolge von Walter Scheel antreten, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren kann.

15.12.1978

Nach 11-Jähriger Bauzeit wird in Berlin die Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, das letzte Werk des Architekten Hans Scharoun, in Anwesenheit von Bundespräsident Walter Scheel eröffnet. In dem Gebäude sind 2,9 Millionen Bücher untergebracht.

19.2.1979

Der deutsche Bundespräsident Walter Scheel stattet Österreich einen Staatsbesuch ab. Bei der bis zum 23. Februar dauernden Visite wird vor allem das gutnachbarliche Verhältnis zwischen den beiden Staaten betont.

6.3.1979

Nach der am Montag erfolgten Nominierung von Karl Carstens zum Kandidaten der Union für die Wahl zum Bundespräsidenten erklärt der gegenwärtige Amtsinhaber Walter Scheel (FDP) unter "den obwaltenden Umständen" den Verzicht auf eine erneute Kandidatur.

27.4.1979

In Bonn eröffnet Bundespräsident Walter Scheel die rund 60 Mio. DM teure Bundesgartenschau.

16.6.1979

Als eine seiner letzten offiziellen Amtshandlungen stattet Bundespräsident Walter Scheel als erstes deutsches Staatsoberhaupt der deutschen Minderheit im dänischen Nordschleswig einen Besuch ab.

9.7.1979

Die FDP ernennt den früheren Bundespräsidenten Walter Scheel zu ihrem Ehrenvorsitzenden.

13.5.1985

In Bonn stirbt Mildred Scheel, die Gattin von Altbundespräsident Walter Scheel, an Krebs. Sie war Mitbegründerin und Präsidentin der Deutschen Krebshilfe.

17.6.1986

Ex-Außenminister Walter Scheel fordert in einer Rede vor dem Bundestag zum "Tag der Deutschen Einheit" zur Fortsetzung der Entspannungspolitik auf.

8.9.1999

Bundespräsident Johannes Rau (SPD) fordert eine Stärkung der Bürgergesellschaft. Gemeinsam mit seinen Amtsvorgängern Roman Herzog, Richard von Weizsäcker (beide CDU) und Walter Scheel (FDP) spricht sich Rau in Berlin für mehr Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen und weniger Staat aus.