Wilhelm Frick

Wilhelm Frick (1933). By Robert Sennecke Internationaler Illustrations-Verlag / Agence Mondial (Bibliothèque nationale de France) [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons

Wilhelm Frick (1933). By Robert Sennecke Internationaler Illustrations-Verlag / Agence Mondial (Bibliothèque nationale de France) [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons

12.03.1877 - 16.10.1946
Wilhelm Frick, deutscher nationalsozialistischer Politiker und unter anderem von 1933 bis 1943 Reichsminister des Innern. Er war an Aufbau und Etablierung des NS-Staates maßgeblich beteiligt, wurde am 12.03.1877 in Alsenz geboren und starb am 16.10.1946 in Nürnberg. Wilhelm Frick wurde 69.
Der Geburtstag jährt sich zum 142. mal.
Steckbrief von Wilhelm Frick
Geburtsdatum 12.03.1877
Geboren in Alsenz
Todesdatum 16.10.1946
Alter 69
Gestorben in Nürnberg
Sternzeichen Fisch

Sternzeichen Fisch am 12. März

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Wilhelm Frick

1.10.1921

Die sozialdemokratische Tageszeitung "Münchener Post" berichtet von den Aktivitäten des rechtsextremistischen Freikorps Oberland, das neben einer Spionageabteilung ein Einbruchkommando und eine "Mordabteilung" unterhalte. Die Organisation, die über eine große Anzahl an Waffen verfüge, sei von dem inzwischen zurückgetretenen Münchner Polizeipräsidenten Ernst Pöhner und seinem Mitarbeiter Wilhelm Frick gefördert worden.

13.3.1928

Wilhelm Frick, der Vorsitzende der Reichstagsfraktion der NSDAP, erklärt in einem Brief an das Reichsinnenministerium, dass seine Partei "eine vollkommene Umwälzung des Staates", allerdings auf legalem Wege, anstrebe.

23.1.1930

In der neuen thüringischen Koalitionsregierung unter Ministerpräsident Erwin Baum (Landbund) übernimmt Wilhelm Frick (NSDAP) das Ministerium für Inneres und Volksbildung. Frick ist damit der erste nationalsozialistische Minister im Deutschen Reich.

8.2.1930

Der thüringische Innen- und Volksbildungsminister Wilhelm Frick (NSDAP) verfügt, dass Erich Maria Remarques Roman über den Weltkrieg "Im Westen nichts Neues" (1929) in keiner Schule des Landes mehr gelesen werden darf. Das Werk wird als "pazifistisch-marxistische Propaganda" bezeichnet.

15.2.1930

Der thüringische Minister für Volksbildung, Wilhelm Frick (NSDAP), enthebt den Weimarer Schulleiter Dr. Siefert des Amtes, weil dieser seinen Schülern die Mitgliedschaft in dem rechtsgerichteten Jugendbund "Adler und Falken" verboten hat. Siefert berief sich bei seinem Verbot auf die staatliche Schulordnung, die nicht wahlmündigen Schülern die Mitgliedschaft in politischen Vereinigungen untersagt.

19.3.1930

In einer öffentlichen Erklärung nehmen mehrere Schulleiter Weimarer höherer Schulen Stellung gegen den thüringischen Innen- und Kultusminister Wilhelm Frick (NSDAP). Frick hob einen Erlass der Schulleiter auf, der Schülern die Teilnahme an Kundgebungen gegen den Youngplan verboten hatte.

29.3.1930

Im thüringischen Landtag in Weimar wird das von Innenminister Wilhelm Frick (NSDAP) eingebrachte Ermächtigungsgesetz verabschiedet. Das Gesetz soll der Landesregierung Vollmachten für eine Umorganisierung der Staatsorgane und für tiefgreifende Sparmaßnahmen erteilen.

3.4.1930

Im thüringischen Landtag wird ein Misstrauensantrag, den die SPD gegen den nationalsozialistischen Innen- und Bildungsminister Wilhelm Frick gestellt hat, mit 25 Stimmen der Rechtsparteien gegen 25 Stimmen der Sozialdemokraten, Kommunisten und Demokraten abgelehnt. Die SPD wirft Frick den Missbrauch seiner Ämter vor.

12.4.1930

Der thüringische Innen- und Volksbildungsminister Wilhelm Frick (NSDAP) erlässt eine Verfügung gegen die "Negerkultur", mit der er gegen "fremdrassige Einflüsse" auf die deutsche Kultur vorgehen will.

26.5.1930

Reichsinnenminister Joseph Wirth (Zentrum) erhebt vor dem Staatsgerichtshof Klage gegen das Land Thüringen wegen der Schulpolitik des nationalsozialistischen Bildungs- und Innenministers Wilhelm Frick. Frick hatte u.a. Schulgebete eingeführt, in denen die Schüler zum Widerstand gegen die Demokratie ermutigt werden.

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