Wilhelm Pieck

03.01.1876 - 07.09.1960
Wilhelm Pieck, deutscher Kommunist, Politiker (SPD, SED), MdR, MdV und Präsident der DDR, wurde am 03.01.1876 in Guben geboren und starb am 07.09.1960 in Berlin. Wilhelm Pieck wurde 84.
Der Geburtstag jährt sich zum 143. mal.
Steckbrief von Wilhelm Pieck
Geburtsdatum 03.01.1876
Geboren in Guben
Todesdatum 07.09.1960
Alter 84
Gestorben in Berlin
Sternzeichen Steinbock

Sternzeichen Steinbock am 3. Januar

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Wilhelm Pieck

8.2.1914

Das erste deutsche Arbeiterjugendheim wird in Steglitz (heute zu Berlin) durch den Sekretär des SPD-Bildungsausschusses, Wilhelm Pieck, eingeweiht.

30.12.1918

85 Delegierte deutscher Spartakusgruppen treffen in Berlin zur ersten nationalen Konferenz des Spartakusbundes unter dem Vorsitz von Wilhelm Pieck zusammen. Auch eine Delegation aus der Sowjetunion, u.a. Karl Radek, ist erschienen. Es wird die Gründung einer "Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands (Spartakusbund)" beschlossen.

1.4.1920

Auf einer Delegiertenkonferenz der Arbeiterräte in Essen spricht sich der KPD-Politiker Wilhelm Pieck für den Abbruch der Kämpfe im Ruhrgebiet aus, um blutige Auseinandersetzungen zu verhindern. Die Delegierten plädieren zugleich für eine Auflösung der Roten Ruhrarmee und fordern stattdessen die Bildung einer Volksarmee.

23.11.1921

In einer Sitzung des preußischen Landtags in Berlin, deren geordneter Ablauf durch ausgestreutes Niespulver beeinträchtigt wird, wirft der KPD-Abgeordnete Wilhelm Pieck eine Stinkbombe unter die Fraktionsbänke der Deutschnationalen.

2.5.1929

Während einer Reichstagssitzung in Berlin beschuldigt der kommunistische Abgeordnete Wilhelm Pieck die Berliner Polizei und ihren Präsidenten Karl Zörgiebel des Arbeitermordes und ruft damit einen Tumult im Parlament hervor. Die KPD-Fraktion singt stehend die Internationale und verlässt anschließend den Plenarsaal.

15.1.1933

In Berlin führt die KPD eine Kundgebung zu Ehren der 1919 ermordeten KPD-Führer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg durch. Die Hauptredner sind der Komintern-Vertreter Wilhelm Pieck und der Generalsekretär der französischen KP, Maurice Thorez.

23.2.1933

Auf der letzten KPD-Kundgebung in Berlin, die von der Polizei vorzeitig aufgelöst wird, fordert Wilhelm Pieck eine "Einheitsfront" der Tat, lehnt jedoch einen "Nichtangriffspakt" mit der SPD wegen ihres angeblichen "Sozialfaschismus" ab.

2.9.1945

In einer Rede in Kyritz (Mark Brandenburg) legt der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands der Sowjetzone, Wilhelm Pieck, unter der Losung "Junkerland in Bauernhand" die Grundzüge einer Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone dar.

9.11.1945

Aus Anlass der Gedenkfeiern des Jahrestages der Novemberrevolution von 1918 in Deutschland ruft in Berlin der Vorsitzende der Kommunistischen Partei der Sowjetischen Zone, Wilhelm Pieck, zur organisatorischen Vereinigung seiner Partei mit der Sozialdemokratischen Partei auf.

3.1.1946

Im sowjetischen Sektor Berlins wird der 70. Geburtstag des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) in der Sowjetzone, Wilhelm Pieck, in feierlichem Rahmen begangen. Aus diesem Anlass bietet der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in der sowjetischen Besatzungszone, Otto Grotewohl, die Vereinigung seiner Partei mit der KPD an.

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