Alle Schlagzeilen und Ereignisse zu William Howard Taft (29)

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4.7.1901

Erster Zivilgouverneur auf den Philippinen wird der US-amerikanische Politiker und spätere Präsident William Howard Taft.

29.9.1906

US-Kriegsminister William Howard Taft teilt im Amtsblatt von Havanna mit, dass er vorläufig die Regierung in Kuba als Gouverneur übernimmt.

10.10.1906

US-Kriegsminister William Howard Taft erlässt als Gouverneur von Kuba eine Amnestie für alle am Aufstand gegen Präsident Tomás Estrada Palma Beteiligten.

13.10.1906

Charles Mayoon, der bisherige Gouverneur der US-amerikanischen Panamakanalzone, übernimmt als Nachfolger von US-Kriegsminister William Howard Taft die Regierung in Kuba.

8.10.1907

US-Außenminister William Howard Taft betont in einer Versammlung US-amerikanischer Siedler in Schanghai, die Vereinigten Staaten würden jedes Mittel anwenden, um die Wirtschaftspolitik der offenen Tür im Reich der Mitte durchzusetzen. Zugleich beendet Taft die Spekulationen um einen Verkauf der US-Kolonie Philippinen an Japan.

18.6.1908

Der republikanische Nationalkonvent in Chicago wählt Kriegsminister William Howard Taft zum Präsidentschaftskandidaten. Als Kandidat für die Vizepräsidentschaft wird James S. Sherman nominiert.

28.8.1908

Die US-amerikanische Arbeitervereinigung unter Samuel Gompers legt sich in New York endgültig darauf fest, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten William Howard Taft zu bekämpfen.

3.11.1908

William Howard Taft, der Kandidat der Republikaner, gewinnt die Präsidentenwahl in den USA.

10.6.1909

Die US-amerikanische Führung kündigt an, dass US-Unternehmen sich mit Unterstützung der Regierung in Washington an der Hankau-Szetchuan-Eisenbahn in China beteiligen werden. Nach Ansicht von Beobachtern markiert die Ankündigung einen außenpolitischen Kurswechsel; offensichtlich wolle der neue US-Präsident William Howard Taft das Engagement der Vereinigten Staaten in Asien deutlich verstärken.

14.10.1909

US-Präsident William Howard Taft beordert seinen Botschafter in China nach Washington zurück und entlässt ihn aus dem Staatsdienst. Der Gesandte hatte in einem Zeitungsinterview ohne Absprache mit seiner Regierung scharfe Kritik an der japanischen Expansion in Asien geübt.

25.3.1910

In einer Sonderbotschaft erklärt US-Präsident William Howard Taft, sein Land wolle der hochverschuldeten afrikanischen Republik Liberia durch eine Anleihe helfen, ihre Gläubiger zu befriedigen. Als Garantie wollen die Vereinigten Staaten die Kontrolle über die liberianischen Zölle, die Mitwirkung bei der Regelung der liberianischen Finanzen und die Einrichtung einer wirksamen Polizeitruppe verlangen.

2.9.1910

Die US-Regierung unter Präsident William Howard Taft in Washington ordnet den Abzug der Marinetruppen aus Nicaragua an, da unter dem neuen Präsidenten José Dolores Estrada "die Wiederherstellung der Ordnung ständig Fortschritte" mache.

16.11.1910

US-Präsident William Howard Taft betont bei einem Bankett, das der neue panamaische Präsident Pablo Arosemana veranstaltet, die USA seien die Garantiemacht für die Integrität der Republik Panama. Nur eine grobe Vertragsverletzung könne die Vereinigten Staaten zur Annexion veranlassen.

6.12.1910

In seiner Botschaft zum Jahresende hebt US-Präsident William Howard Taft die "herzlichen Beziehungen" zu Lateinamerika hervor. Der Sturz der Regierung José Madriz werde "hoffentlich Nicaragua bald den ihm gebührenden Platz unter den geordneten fortschrittlichen Ländern der Welt wiedergeben".

7.12.1910

Helen Taft, die Tochter von US-Präsident William Howard Taft, enthüllt in Washington das Denkmal für Friedrich Wilhelm von Steuben.

2.2.1911

Im US-Senat in Washington wird die Gesetzesvorlage über die Subventionierung der Südamerika-Schifffahrt angenommen. Da 39 Senatoren dafür und 39 dagegen sind, gibt die Stimme von Präsident William Howard Taft den Ausschlag. Das Abstimmungsergebnis zeigt, wie stark die Opposition der Demokratischen Partei in den USA ist.

21.4.1911

Das US-Repräsentantenhaus in Washington nimmt nach sechstägiger Debatte mit 264 zu 89 Stimmen das im Januar unterzeichnete Gegenseitigkeitsabkommen mit Kanada an. Gegner dieses Handelsvertrags, durch den zahlreiche Schutzzölle abgebaut werden, hatten Präsident William Howard Taft die Aufgabe seiner bisherigen Schutzzollpolitik vorgeworfen.

12.5.1911

US-Kriegsminister Jacob McGavock Dickinson tritt zurück wegen Meinungsverschiedenheiten mit Präsident William Howard Taft über die Unterstützung der Rebellen in Mexiko. Nachfolger wird Henry Lewis Stimson.

23.5.1911

Der kanadische Ministerpräsident Wilfried Laurier bezeichnet auf der Reichskonferenz in London Gerüchte über eine bevorstehende Annexion seines Landes durch die USA als lächerlich. - Im Zusammenhang mit dem US-amerikanisch-kanadischen Handelsvertrag vom Januar hatten Abgeordnete der Demokratischen Partei US-Präsident William Howard Taft aufgefordert, Kanada zu annektieren.

21.6.1911

Das US-Repräsentantenhaus in Washington nimmt eine von den oppositionellen Demokraten eingebrachte Vorlage zur Herabsetzung der Zölle auf Wolle und Wollwaren mit 221 zu 100 Stimmen an. Auch 24 Republikaner stimmten für dieses Gesetz, das der Schutzzollpolitik von Präsident William Howard Taft zuwiderläuft.

16.8.1911

US-Präsident William Howard Taft legt sein Veto gegen die Aufnahme von Arizona und New Mexico als Bundesstaaten der USA ein, weil die Verfassungen dieser Staaten die Möglichkeit der Absetzung von Richtern durch Volksabstimmung vorsieht. Dadurch könnten die Richter, so der Präsident der Vereinigten Staaten, von "Volksleidenschaften" abhängig gemacht werden.

16.10.1911

In Kalifornien wird ein Attentat auf US-Präsident William Howard Taft verhindert. Bevor der Sonderzug des Präsidenten die Stahlbrücke zwischen El Capitán und Gaviota passiert, werden dort 36 Dynamitpatronen entdeckt.

18.11.1911

Die US-Regierung unter Präsident William Howard Taft beschließt, wegen der Gefahr einer neuen Revolution in Mexiko die im Frühjahr an der Grenze stationierten Truppen nicht abzuziehen.

4.12.1911

US-Präsident William Howard Taft eröffnet in Washington die erste ordentliche Sitzung des Ende 1910 neu gewählten Kongresses, in dem die oppositionellen Demokraten die Mehrheit haben. In seiner Botschaft kündigt er eine Verschärfung der Antitrustgesetzgebung an.

7.12.1911

In seiner zweiten Botschaft an den Kongress in Washington kündigt US-Präsident William Howard Taft Vergeltungsmaßnahmen gegen alle Länder an, die US-amerikanische Wirtschaftsinteressen "in nachteiliger und ungerechter Weise behandeln".

17.12.1911

Russland protestiert formell gegen die Aufhebung des US-amerikanisch-russischen Handelsvertrags. US-Präsident William Howard Taft hatte den aus dem Jahr 1832 stammenden Vertrag wegen russischer Schikanen gegenüber US-amerikanischen Juden gekündigt. Der Vertrag wäre im Jahr 1912 ausgelaufen.

5.3.1914

In Washington fordert US-Präsident Woodrow Wilson den Kongress auf, die 1912 von seinem Vorgänger William Howard Taft durchgesetzte Gebührenbefreiung für US-Schiffe im Panamakanal im Interesse eines freien Wettbewerbs aufzuheben.

3.2.1930

In den USA tritt William Howard Taft als Vorsitzender des Obersten Gerichtshofes zurück. Taft steuerte als Oberster Bundesrichter einen liberal-konservativen Kurs. Sein Nachfolger wird am 13. Februar der Republikaner Charles Evans Hughes, der sich als US-amerikanischer Außenminister zwischen 1921 und 1925 u.a. für weltweite Rüstungsbeschränkungen eingesetzt hatte.

8.3.1930

Im Alter von 73 Jahren stirbt in den USA der 27. Präsident der USA und Oberste Bundesrichter, William Howard Taft.