Schlagzeilen und Ereignisse zu Yoshirō Mori

5.4.2000

Tokio: Drei Tage nach dem Schlaganfall von Keizo Obuchi wählt das japanische Parlament Yoshiro Mori zum neuen Regierungschef. Er werde die Politik seines Vorgängers vor allem in Wirtschaftsfragen fortsetzen, kündigte der 62-Jährige Politiker von der Liberaldemokratischen Partei LDP an. Die Regierung war am Vortag geschlossen zurückgetreten, um den Weg für die Neuwahl des Ministerpräsidenten freizumachen.

25.6.2000

Tokio: Die japanischen Regierungsparteien verteidigen bei der Parlamentswahl ihre Mehrheit, büßen ihre Zweidrittelmajorität aber ein. Trotz der herben Verluste seiner Liberaldemokraten (LDP), die nur noch 233 von 480 Mandaten erreichen, bleibt Ministerpräsident Yoshiro Mori im Amt.

24.4.2001

Tokio: Der als Reformer geltende Junichiro Koizumi wird mit klarer Mehrheit zum Chef der in Japan regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) gewählt. Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Parlament wird der 59-jährige Koizumi am 26. April mit großer Mehrheit vom Unterhaus des Parlaments zum Regierungschef bestimmt. Koizumi tritt die Nachfolge des unbeliebten Yoshiro Mori an, der nach einer Reihe parteiinterner Skandale und politischer Schnitzer zurückgetreten war. Traditionell ist bei der LDP, die in Japan mit kurzen Unterbrechungen Japan seit 1955 regiert, der Parteivorsitzende auch Regierungschef.