Industrie fordert 56-Stunden-Woche

Arbeit und Soziales 1922:

Mit den nebenstehenden drei farbigen Anzeigen wirbt die deutsche Schwerindustrie für ihre Betriebe im rheinisch-westfälischen Industriegebiet.

Dort hergestellte Produkte sind auch Bestandteil der Sachlieferungen, die für die Deckung der Reparationskosten ins Ausland geliefert werden. Mit der Begründung, Produktionsziffern erhöhen zu müssen, fordern die Unternehmen eine Heraufsetzung der seit Beginn der Weimarer Republik gesetzlich fixierten 48-Stunden-Woche auf 56 Stunden.