Wander-Bibliothek ist lebhaft besucht

Bildung 1929:

Einen besonderen Service für Bibliotheksbenutzer bietet die Stadt München seit Jahresbeginn 1929: Eine »Wander-Bücherei«, die in einem Straßenbahnwagen untergebracht ist. Sie versorgt die Bewohner der Außenbezirke mit Lesestoff. Der Wagen fasst 2400 Bände und besucht an sechs Tagen in der Woche jeweils vormittags und nachmittags einen anderen Bezirk. Der zu entleihende Bestand wird auf die Bevölkerungszusammensetzung des angefahrenen Gebiets abgestimmt. Die Wander-Bücherei wird von den Münchnern lebhaft genutzt. In den ersten neun Monaten ihres Bestehens schreiben sich 1800 Leser ein. Die Zahl der täglichen Entleihungen beläuft sich auf durchschnittlich 1900.