Gelegenheitsjobs für ein Zubrot

Arbeit und Soziales 1930:

Da die staatliche Unterstützung kaum zum Leben ausreicht, suchen viele Arbeitslose nach Möglichkeiten, ihre Bezüge durch Gelegenheitsarbeit aufzubessern. Manche Arbeitssuchende gehen aufs Land, wo sie für eine Mahlzeit auf den Bauernhöfen bei der Ernte aushelfen. In den Städten versuchen viele ihr Glück beim Straßenverkauf: Am Bürgersteigrand bieten sie Kleinigkeiten wie Streichhölzer, Schnürsenkel oder Obst an. Andere lassen sich auch für wenig Geld als wandelndes Werbeplakat (»Sandwichman«) bezahlen.