Großsiedlungen haben Konjunktur

Architektur 1930:

Seit Mitte der 20er Jahre entstehen in mehreren Städten des Deutschen Reichs Großsiedlungen in serieller Bauweise. Die größte Bautätigkeit in diese Richtung weist jedoch Berlin unter dem seit 1926 amtierenden Stadtbaurat Martin Wagner auf. Die Hufeisensiedlung in Berlin-Britz, die 1925 – 27 nach Entwürfen von Bruno Taut gebaut worden ist, wird 1930/31 erweitert. Dieses Großwohnprojekt umfasst bis zum Ende des Jahres 1964 Wohnungen, davon 679 in Einfamilienhäusern. Die Berliner Siemensstadt, mit deren Bau unter der Leitung von Hans Scharoun 1929 begonnen wurde, soll Wohnraum für rund 1800 Familien und Einzelpersonen schaffen.