Werken soll den Praxisbezug stärken

Bildung 1930:

Der Werkunterricht, der die handwerklichen und gestalterischen Fähigkeiten der Schüler fördern soll, setzt sich an immer mehr Schulen als fester Bestandteil des Lehrplans durch. So wird das Fach »Werken« 1930 nach dem Vorbild der praxisorientierten Volksschulen auch an den höheren Schulen Preußens eingeführt, um die Schüler mit der industriellen Arbeitswirklichkeit vertraut zu machen. Die preußischen Lehrer, die dieses Fach unterrichten wollen, müssen spezielle Kurse besuchen, die ihnen das notwendige technische und handwerkliche Wissen für den praxisnahen Werkunterricht vermitteln sollen.