Raketenstart fehlgeschlagen

Wissenschaft und Technik 1932:

Deutsche Wissenschaftler unternehmen 1932 eine Reihe von Raketenversuchen. Diese basieren auf einem 1931 von Johannes Winkler entwickelten, mit flüssigem Sauerstoff angetriebenen Flugkörper. Allerdings schlägt der am 6. Oktober in Ostpreußen unternommene Versuch fehl. Bereits kurz nach dem Start explodiert die Rakete. Dennoch meint Winkler, dass bereits in wenigen Jahrzehnten ein Flug zum Mond möglich sei. Der junge Wernher von Braun befasst sich im Auftrag des Heereswaffenamtes mit der neuen Technik. Das Heereswaffenamt hofft jedoch eher auf einen unbemannten Flugkörper, der treffsicher einen Sprengsatz über weite Distanzen trägt.