HJ nimmt Einfluss auf die Schulbildung

Bildung 1933:

Im Bildungsbereich beansprucht die 1926 gegründete Hitlerjugend (HJ) ein Mitspracherecht. Am 17. Juni wird NSDAP-Reichsjugendführer Baldur von Schirach zum Jugendführer des Deutschen Reiches ernannt und schaltet die außerhalb der HJ arbeitenden Jugendverbände gleich. Der um seine Eigenständigkeit kämpfende preußische Kultusminister Bernhard Rust muss am 26. August die HJ zur dritten Erziehungsinstanz neben Elternhaus und Schule erklären. Sie soll die Jugend zu einem bewussten Glied des Staates erziehen. Zur Erleichterung der HJ-Arbeit werden zwei schularbeitenfreie Nachmittage in der Woche gewährt.