Eisbären und Ibisse spenden zartes Licht

Wohnen und Design 1934:

Die Zusammenarbeit von Kunstgewerblern und Elektrotechnikern führt in Frankreich allmählich zu einer Auflockerung der modernen Sachlichkeit auf dem Gebiet der Beleuchtungskörper, die das Heim erst richtig gemütlich machen sollen. Der Alabastereisbär, der einen Eisberg erklettern will, welcher im Innern die Lichtquelle enthält, und dabei von zwei Pinguinen neugierig beobachtet wird; ein Seehund, der eine Leuchtkugel balanciert; eine Japanerin, die ein Lampion trägt, und die kniende, das heilige Feuer hütende Vestalin sind nur einige Motive der neuartigen Lampenkonstruktionen. Ein Hersteller hat sich auf das Maiglöckchen verlegt, das ein- oder zweikelchig als Lichtspender einer Stehlampe fungiert, dann als vierfacher Wandleuchter und schließlich als Salonbeleuchter mit 18 Lampen. Beliebt sind auch die bronzenen, mit Glasflügeln versehenen Ibisse.