Keine Änderungen in der Schulpolitik

Bildung 1935:

Von den außerschulischen NS-Erziehungseinrichtungen abgesehen, bleibt die nationalsozialistische Schulpolitik zunächst überwiegend bloße Rhetorik.

So findet die angestrebte »Vereinheitlichung« bei den Unterrichtsinhalten bis zum Ersten reichseinheitlichen Lehrplan 1938 nicht statt. Ebenso wird der Anspruch, gleiche Chancen für alle Kinder im Bereich der höheren Bildung zu schaffen, nicht eingelöst. Der Anteil von Arbeiterkindern unter den Abiturienten bleibt weiterhin klein, der Anteil von Akademikerkindern steigt.