Guernica wird zum Mahnmal des Spanischen Bürgerkriegs

Guernica wird zum Mahnmal des Spanischen Bürgerkriegs
Das von der Legion Condor zerstörte Gernika. Bundesarchiv, Bild 183-H25224 / Unknown / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Politik und Gesellschaft 1937:

1937 ist ein Jahr, das die Welt mit angehaltenem Atem verbracht hat. In vielen Ländern, vor allem in den europäischen Staaten, beobachten die Menschen mit Besorgnis die weltpolitische Entwicklung: Immer deutlicher werden die Anzeichen für einen Krieg, dessen Ausmaße unabsehbar sein würden. Die deutsche »Legion Condor« greift auf der Seite des Faschistenführers Franco in den spanischen Bürgerkrieg ein und macht die nordspanische Stadt Guernica dem Erdboden gleich. Die nationalsozialistische Führung im Deutschen Reich offenbart mit diesem Terrorakt ihre ganze Brutalität, Skrupellosigkeit und ihren Zynismus. Das NS-Regime, das nach wie vor darauf bedacht ist, sich auf der internationalen Bühne als gesprächs- und verhandlungsbereite Regierung zu präsentieren, nutzt den Bürgerkrieg zwischen Republikanern und Faschisten in Spanien als Testfeld für seine Kriegsmaschinerie. Vor der internationalen Öffentlichkeit leugnen die Machthaber in Berlin allerdings noch jede Beteiligung.