„Letztes Aufgebot“ unterliegt den Alliierten

„Letztes Aufgebot“ unterliegt den Alliierten
Blick vom Turm der Kreuzkirche auf die durch die Luftangriffe zerstörte Innenstadt Dresdens. Bundesarchiv, Bild 183-Z0309-310 / G. Beyer / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Politik und Gesellschaft 1945:

Auf dem europäischen Kriegsschauplatz dauern bis zuletzt die Kämpfe mit unverminderter Härte an. Von Osten her rücken die sowjetischen Armeen auf das Reichsgebiet vor. Über die deutsche Zivilbevölkerung in den Ostgebieten bricht eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes herein. In endlosen Trecks versucht sie bei eisiger Kälte nach Westen zu gelangen. Der deutschen Kriegsmarine gelingt es in einer beispiellosen Aktion, Millionen von Menschen über die Ostsee zu evakuieren.

Währenddessen dringen Truppen der Westalliierten über den Rhein bis zur Elbe vor. Dort treffen sie am 25. April 1945 mit sowjetischen Einheiten zusammen. Seit Beginn des Jahres ist der Bombenkrieg gegen deutsche Städte und Industrieanlagen erheblich verstärkt worden. Am 13. und 14. Februar fliegen britische und US-amerikanische Verbände einen vernichtenden Angriff auf das mit Flüchtlingen überfüllte Dresden.