CARE-Pakete und Flüchtlingszustrom in Deutschland

CARE-Pakete und Flüchtlingszustrom in Deutschland
Der Inhalt eines verbesserten CARE-Paketes in Westdeutschland im Jahr 1948. Bundesarchiv, Bild 183-S1207-502 / CC-BY-SA [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Politik und Gesellschaft 1946:

Im besiegten und besetzten Deutschland bestimmt der Kampf ums tägliche Überlegen den Alltag der Bevölkerung. Die Ernährungslage hat sich dramatisch verschlechtert. Die meisten Vorräte sind aufgebraucht; die Ernte bleibt hinter den Erwartungen zurück. So müssen die Lebensmittelzuteilungen laufend gekürzt werden. Der Schwarzmarkt blüht, und die hungrigen Städter fahren zum »Hamstern« aufs Land. Die Not und das Elend in Deutschland veranlassen vor allem US-amerikanische Hilfsorganisationen wie z. B. »CARE« zu umfangreichen Spendenaktionen.

Noch immer strömen Hunderttausende von Flüchtlingen und Vertriebenen vor allem aus den Gebieten östlich von Oder und Neiße sowie aus der Tschechoslowakei in die vier Besatzungszonen Deutschlands. Ihre Aufnahme, ihre Unterbringung und Ernährung stellt Besatzungsmächte wie deutsche Behörden vor schwere Probleme.