Erstes Nachkriegsolympia in London ohne Deutschland, Japan und die UdSSR

Erstes Nachkriegsolympia in London ohne Deutschland, Japan und die UdSSR
Olympiade 1948 Trotz Regen gute Laune: Die häufigen Regenfälle, die die glühend heissen Sommertage zu Beginn der Olympischen Spiele im Wembley Stadion ablösten, konnte weder die Zahl der Besucher noch die gute Laune der Zuschauer beeinträchtigen. Bundesarchiv, Bild 183-2008-0428-500 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Politik und Gesellschaft 1948:

Sportlicher Höhepunkt dieses Jahres sind die Olympischen Spiele. Sie finden nach zwölfjähriger Unterbrechung erstmals wieder statt. Bei den Sommerspielen kommen Sportler aus 59 Nationen in der britischen Hauptstadt London zusammen. Deutschland und Japan bleibt die Teilnahme versagt; die UdSSR lehnt von sich aus eine Beteiligung ab. Herausragende Sportlerin bei den XIV. Sommerspielen ist die Niederländerin Fanny Blankers-Koen, die insgesamt vier Goldmedaillen erringt. Austragungsort für die V. Winterspiele ist das schweizerische Sankt Moritz.

Im deutschen Sport wird zum ersten Mal seit Kriegsende wieder die Fußballmeisterschaft ausgetragen. Deutscher Meister des Jahres 1948 wird der 1. FC Nürnberg. 1948 beendet auch ein Idol seine Laufbahn: Der Boxer Max Schmeling erklärt nach einem verlorenen Kampf seinen Rücktritt.