Mit zunehmendem Verkehr mehr Todesopfer

Verkehr 1954:

Der rasant anwachsende Verkehr auf den bundesdeutschen Straßen fordert immer mehr Todesopfer: 11 469 Menschen werden 1954 bei insgesamt 493 687 Unfällen getötet oder sterben innerhalb von 30 Tagen an den bei einem Verkehrsunfall erlittenen Verletzungen; 317 280 Menschen werden leicht oder schwer verletzt.

Nur 18% der Unfälle gehen auf sog. höhere Gewalt zurück – d. h. etwa technisches Versagen – 82% werden mittelbar oder unmittelbar durch die Verkehrsteilnehmer verursacht. Als häufigste Unfallursache registriert die Polizeistatistik das Nichtbeachten der Vorfahrt, falsches Überholen und überhöhte Geschwindigkeit.