Bundesbahn setzt schnellere Züge ein

Verkehr 1959:

Die Deutsche Bundesbahn versucht mit der verstärkten Elektrifizierung der Bahnstrecken und dem Einsatz der schnellen Diesellok V 200 die Fahrzeiten im Schnellzugverkehr wesentlich zu verkürzen, um auf diese Weise konkurrenzfähig zu bleiben.

Der schnellste bundesdeutsche Zug, der »Helvetia«, erreicht auf der Strecke Hamburg-Zürich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100,1 km/h, wobei die Höchstgeschwindigkeit bei 140 km/h liegt. Im europäischen Vergleich steht er jedoch nur an neunter Stelle. Spitzenreiter ist der britische »The Bristolian«, der zwischen London und Bristol auf eine Reisegeschwindigkeit von 119 km/h kommt.