Juri Gagarin erster Mensch im Weltraum

Juri Gagarin erster Mensch im Weltraum
Die ersten sowjetischen Kosmonauten (v. l. n. r.): Pawel Popowitsch (Kosmonaut Nr. 4), Juri Gagarin (Nr. 1), Walentina Tereschkowa (Nr. 6), Andrijan Nikolajew (Nr. 3), Waleri Bykowski (Nr. 5), German Titow (Nr. 2)[10], RIA Novosti archive, image #615890 / Valeriy Shustov / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Politik und Gesellschaft 1961:

Ein Schuss Pathos mag darin mitschwingen, wenn man behauptet, dass die Grenzen der Menschheit insgesamt 1961 erweitert, nämlich bis in den Weltraum ausgedehnt werden. Der Nutzen des bemannten Weltraumflugs für die Menschheit ist nicht so ohne weiteres klar, wohl aber der Nutzen für das politische System, das den Wettlauf um den ersten Mann im All gewonnen hat: »Kommunismus verwirklicht kühnste Träume der Menschheit« titelt das »Neue Deutschland« in einem Extrablatt vom 12. April 1961 zur Erdumrundung des Juri Gagarin. Nach dem »Sputnik-Schock« von 1957 verlieren die USA, die mit Alan Shepard erst am 5. Mai einen Astronauten ins All schicken, einen weiteren prestigeträchtigen Technikwettlauf gegen die Sowjetunion.