Frauenkörper als Kaufanreiz

Werbung 1966:

Im Zuge größerer gesellschaftlicher Freizügigkeit greift die Werbung immer häufiger auf die sexistische Vermarktung der Frau zurück. Durch fotografische Fixierung auf ein Körperteil – Bein, Po, Busen oder Mund – sollen bestimmte Reize betont sowie Sehnsüchte und Begierden beim männlichen Konsumenten hervorgelockt werden.

In den USA wurde eigens eine »Augen-Kamera« entwickelt, um den Respons von Käufern auf solch »ausgetüftelte« Verkaufsstrategien zu testen: Bei allen Männern, die durch einen Sehschlitz auf Dias von leicht bekleideten Frauen blickten, vergrößerten sich die Pupillen und begannen zu flackern.