Industrie fördert Unfallforschung

Verkehr 1966:

Während Verkehrsexperten in der Bundesrepublik bisher bei der Unfallvorsorge auf Verkehrserziehung setzen, werden in den USA wissenschaftliche Untersuchungen zu Ursachen und Folgen von Unfällen angestellt. Die Autoindustrie hat der Universität von Kalifornien in Los Angeles 15 000 US-Dollar (660 000 DM) zur Verfügung gestellt, um in sog. Crash-Tests die Effektivität neuer Sicherheitssitze, -gurte und -fenster zu erproben. Weiterhin werden medizinische und psychologische Versuche angestellt, um herauszufinden, wie Fahrer unter Einfluss von Müdigkeit oder Trunkenheit reagieren.