Markenartikel – eine erfolgreiche Strategie seit dem 19. Jahrhundert

Werbung 1969:

Werbung zielt vor allem auf die Etablierung sog. Markenartikel bei den Konsumenten. Der Verbraucher soll sie kaufen im Vertrauen auf eine verbürgte, gleichbleibende Qualität und Menge sowie ein klar umrissenes Profil (»Image«). In der Regel handelt es sich um standardisierte Erzeugnisse für den Massenbedarf. Im Idealfall erzielt die Werbung ein »Markenbewusstsein« beim Verbraucher und lässt diesen somit zu einer fest kalkulierbaren Größe für den Absatz werden.

Die Entwicklung von Markenartikeln reicht zurück bis in das 19. Jahrhundert. Bereits in den 1870er Jahren versuchten Unternehmen, die Phalanx der anonymen, schnelllebigen Produkte mit schwankender Qualität aufzubrechen. Das Produkt wurde mit einem ganz bestimmten Namen gekoppelt, um zu erreichen, dass beim Kauf nicht mehr eine allgemeine Warenbezeichnung, sondern eine ganz spezielle Marke verlangt und der Händler an den Hersteller gebunden wurde.