Rohe und technizistische Außengestaltung des Pariser »Centre Pompidou« erregt Anstoß

Rohe und technizistische Außengestaltung des Pariser »Centre Pompidou« erregt Anstoß
Centre Georges-Pompidou, Paris © Foto Josef Höckner, München

Architektur 1977:

Mit dem »Centre National d’Art et de Culture Georges Pompidou«, das am 31. Januar 1977 nach vierjähriger Bauzeit feierlich eröffnet wird, besitzt Paris einen der spektakulärsten und gleichzeitig umstrittensten Kulturbauten der Welt. Auf Ablehnung, aber auch auf begeisterte Zustimmung stößt nicht zuletzt die Außengestaltung des fünfstöckigen, 166 × 60 m großen Baus. Ein Gewirr von Treppen, nach außen gelegten Rohren und Versorgungsleitungen geben dem »Centre Pompidou« sein charakteristisches Aussehen.

Centre Georges-Pompidou, Paris © Foto Josef Höckner, München

Centre Georges-Pompidou, Paris © Foto Josef Höckner, München

Das nach Plänen des Italieners Renzo Piano und des Briten Richard Rogers errichtete Centre ist als eine multimediale Kunst- und Kulturstätte konzipiert. Seine Hauptabteilungen bilden ein Museum mit 16 550 m2 Ausstellungsfläche sowie eine Bibliothek.