Diktatorenstürze in Afrika, Kriege in Mittelamerika

Politik und Gesellschaft 1979:

Der afrikanische Kontinent erlebt 1979 den Sturz mehrerer Gewaltherrscher, allen voran der ugandische Diktator Idi Amin Dada. In der einstigen britischen Kolonie Rhodesien gelingt unter britischer Vermittlung nach jahrelangem Bürgerkrieg der Ausgleich zwischen Weißen und verschiedenen Flügeln der schwarzen Unabhängigkeitsbewegungen.

In Nicaragua wird nach 42 Jahren die Herrschaft der Familie Somoza beendet. Die bisherige Opposition übernimmt die Regierung, in der sich die linken Sandinisten als führende Kraft erweisen. Zur Ruhe kommt Nicaragua jedoch nicht, rechtsgerichtete sog. Contras eröffnen den Bürgerkrieg gegen die Sandinisten. Auch in El Salvador, wo Diktator Carlos Humberto Romero am 15. November von einer Offiziersclique gestürzt wird, gibt es weitere schwere Auseinandersetzungen.