Ford präsentiert schnittigen Sierra

Auto und Verkehr 1982:

Als Nachfolgemodell für den über 40 Jahre alten Taunus stellen die Kölner Ford-Werke im Herbst den Sierra vor, der vor allem durch seine elegante, besonders strömungsgünstige Karosserie auffällt. Potenzielle Käufer haben die Qual der Wahl: Das Modell ist mit sechs verschiedenen Motoren (67 bis 150 PS) lieferbar, darunter eine Dieselvariante und eine Sportversion mit einer Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h. Der Preis der billigsten Sierra-Ausführung liegt bei rund 17 000 DM.

Mit dem Sierra wollen die Ford-Werke das Image einer Billigmarke überwinden, das in den letzten Jahren vor allem dem Taunus angehaftet hat. Dass die angestammte Klientel nicht ganz vergessen werden soll, zeigen jedoch Details des neuen Modells, wie etwa die Regenrinne zur Befestigung eines Dachgepäckträgers.