ICE: Tempo 400 von Würzburg nach Fulda

Verkehr 1988:

Die Deutsche Bundesbahn nimmt im Mai 1988 zwischen Fulda und Würzburg das rund 100 km lange Teilstück des neuen Hochgeschwindigkeitsnetzes in Betrieb. Auf der Strecke, die zu 42% aus Tunneln besteht, wird der sog. InterCity Experimental (ICE) eingesetzt. Der mit einem Kostenaufwand von 77 Mio. DM entwickelte ICE stellt auf einer Versuchsfahrt am 1. Mai mit einer Spitzengeschwindigkeit von 406,9 km/h einen Weltrekord für Schienenfahrzeuge auf.

Ab 1991 sollen 41 der neuen Züge die deutschen Städte miteinander verbinden. Der finanzielle Aufwand ist enorm: Allein für die ICE-Züge rechnet die Deutsche Bundesbahn mit Kosten in Höhe von rund 1,8 Mrd. DM.