Afrika im Brennpunkt: Rasendes Morden in Ruanda, UNO-Truppen in Somalia, Angola und Mosambik machen Fortschritte

Afrika im Brennpunkt: Rasendes Morden in Ruanda, UNO-Truppen in Somalia, Angola und Mosambik machen Fortschritte
Ruanda, Schädel von Opfern des Völkermordes in der Gedenkstätte von Nyamata. I, Inisheer [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Politik und Gesellschaft 1994:

Auf Haiti sorgt die Drohung einer militärischen Invasion der USA für einen Rückzug der Militärmachthaber, in Angola bewirkt ein Friedensvertrag ein vorläufiges Ende des Bürgerkrieges, in Mosambik bestätigen die ersten freien Wahlen die Partei des amtierenden Staatschefs Joaquim Chissano in ihrer Führungsrolle. Doch in anderen Staaten Afrikas sorgen Stammeskonflikte für Tod und Vernichtung: Im Bürgerkriegsland Somalia ziehen europäische und amerikanische UNO-Soldaten unverrichteter Dinge wieder ab, in Ruanda führt der Hass zwischen Hutu und Tutsi zu zehntausendfachem Mord.