Luftfahrt mit Turbulenzen

Verkehr 2002:

2001 gibt es insgesamt 140,6 Mio. Anflüge, Abflüge und Transits auf internationalen Flughäfen in Deutschland; das ist gegenüber 2000 ein Minus von 2,5% – eine Folge vor allem der mit Zivilflugzeugen unternommenen Terroranschläge in den USA am 11. September 2001. Dank eines strikten Sparprogramms und schneller strategischer Entscheidungen kann die Lufthansa die schweren Turbulenzen der Branche relativ erfolgreich meistern. Mit einem rigiden Kostensenkungsprogramm und Gehaltsverzicht der Belegschaft können Entlassungen bei der Fluglinie vermieden werden. Außerdem wird das Winterprogramm 2001/02 nach den Ereignissen des 11. September reduziert. Von den 43 stillgelegten Flugzeugen sind Mitte 2002 bereits 18 wieder in Betrieb.

Die neue Schweizer Fluggesellschaft Swiss nimmt Ende März den Flugbetrieb auf. Sie ist nach dem Zusammenbruch der Swissair-Gruppe aus der Regionalfluggesellschaft Crossair entstanden.