Erste Maßnahmen greifen

Arbeit und Soziales 2003:

Nach Einschätzung von Bundesarbeits- und -wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) und des Chefs der Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, hat diese rückläufige Tendenz vor allem damit zu tun, dass erste Maßnahmen zur Reform des Arbeitsmarktes greifen. So ist offenbar die Vermittlung durch das Arbeitsamt schneller und effektiver geworden, »Scheinarbeitslose« scheuen nun den Gang zum Arbeitsamt, und bisherige Bezieher von Arbeitslosenhilfe verlieren durch die engeren Grenzen bei der Bedürftigkeitsprüfung ihren Anspruch. Die Bundesanstalt für Arbeit geht davon aus, dass dank der Neuregelungen ein Wirtschaftswachstum von 1,5% genügt, damit neue Stellen entstehen; vorher waren 1,8% erforderlich.