Viel Historie im TV

Politik und Gesellschaft 2003:

Das ZDF zeigt ab dem 6. Januar an vier Abenden 360 Minuten lang »Napoleon« mit internationaler Starbesetzung, darunter Christian Clavier, Isabella Rosselini, Gerard Depardieu, John Malkovich und Heino Ferch. Die internationale Koproduktion kostete rd. 40 Mio. €. In das Preußen, wie es noch einige Jahrzehnte vor Napoleon aussah, entführt der Sender die Zuschauer mit dem 6,85 Mio. € teuren Zweiteiler »Trenck – Zwei Herzen gegen die Krone« (9./10. 2.) mit Ben Becker, Alexandra Maria Lara und August Zirner in den Hauptrollen.

Den 50. Jahrestag des Aufstandes in der DDR nimmt die ARD zum Anlass für zwei aufwendige Fernsehfilmproduktionen: »Tage des Sturms« (7. 5.) mit Peter Sodann, Wotan Wilke Möhring und Hans Peter Hallwachs schildert die Ereignisse des 17. Juni am Beispiel der Chemie-Metropole Bitterfeld; »Zwei Tage Hoffnung« (14. 5.) mit Hans-Werner Meyer, Sebastian Koch und Matthias Habich spielt in Berlin. Das ZDF widmet dem Thema am 3. Juni das abendfüllende Doku-Drama »Der Aufstand« von Hans-Christoph Blumenberg.

»Im Schatten der Macht« (ARD, 29./30.1 0.) schildert die letzten 14 Regierungstage und den Rücktritt Willy Brandts als Bundeskanzler im Mai 1974. Interessant ist die Besetzung: Michael Mendl spielt die Titelrolle, Matthias Brandt, der Sohn Willy Brandts, gibt den DDR-Spion Günter Guillaume (Regie: Oliver Storz).