Arbeit und Soziales 1915:

Kriegsministerium stärkt Arbeiterrechte in der Rüstungsindustrie

In den Richtlinien des preußischen Kriegsministeriums für die Behandlung der Arbeiterfrage in der Kriegsindustrie vom 15. Juni wird eine Ausweitung gewerkschaftlicher Mitspracherechte vorgeschlagen: »Die Heeresverwaltung muß mit den ihr zu Gebote stehenden Mitteln darauf hinwirken, daß die Arbeitsbedingungen in den

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Lohnsteigerungen locken Jugendliche

Der Rüstungsindustrie fehlt es während des Krieges an qualifizierten Arbeitskräften. Unter den Arbeitern vor dem Werkstor der Rheinischen Metallwaren- und Maschinenfabrik in Düsseldorf sind einige Jugendliche erkennbar, die, wie z. B. auch Frauen, zunehmend als Ersatz für die Eingezogenen beschäftigt

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1. Weltkrieg.- Munitionsfabrik, Kanonen und Munition - Bundesarchiv, Bild 146-1970-047-37 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Arbeitsmarkt im Dienst von Rüstungsindustrie und Armee

Ein durch die zahlreichen Einberufungen spürbar werdender Mangel an Facharbeitskräften prägt den Arbeitsmarkt im Deutschen Reich. Während das Militär gezwungen ist, auf den Arbeitskräftebedarf der für Kriegszwecke arbeitenden Industriezweige Rücksicht zu nehmen, müssen sich die anderen Wirtschaftsbereiche den personellen Anforderungen

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