Arbeit und Soziales 1928:

Das Arbeitsleben im Deutschen Reich ist durch steigende Löhne, die vielfach mit Streiks durchgesetzt werden, einen leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen und die Diskriminierung der Frau am Arbeitsplatz gekennzeichnet.

Der tarifliche Stundenlohn für einen gelernten Arbeiter in der Produktionsmittelindustrie liegt nach Angaben des Statistischen Jahrbuchs im April 1928 durchschnittlich bei 1,07 Reichsmark (RM; April 1927: 1,01 RM), ein ungelernter Arbeiter in der Produktionsmittelindustrie erhält immerhin 0,77 RM pro Stunde,

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