Arbeit und Soziales 1953:

Weniger Arbeitslose und höhere Löhne lassen hoffen

Erstmals seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland gibt es in diesem Sommer weniger als eine Mio. Arbeitslose. 968 000 Männer und Frauen sind im August als erwerbslos registriert. Zugleich erreicht die Zahl der Beschäftigten mit 16 Mio. einen neuen Höchststand in der

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45-Stunden-Woche für Ruhrbergleute

Im Ruhrbergbau wird die tägliche Schichtzeit für die Arbeit unter Tage vom 1. April an bei vollem Lohnausgleich von acht auf siebeneinhalb Stunden verkürzt. Bei einer Sechs-Tage-Woche beträgt die wöchentliche Arbeitszeit damit 45 Stunden. Die Industriegewerkschaft Bergbau setzt dieses Ergebnis

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Kriegsfolgen häufig Ursache für Armut

Armut und soziale Not gehören in der Bundesrepublik Deutschland trotz Wirtschaftsaufschwung weiterhin zum Alltag. Gegenüber 1949 ist die Zahl der Fürsorgeempfänger zwar um rd. 60% zurückgegangen, noch immer sind aber knapp eine Mio. Menschen auf die Unterstützung durch öffentliche Fürsorgeleistungen

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Neue Arbeitsplätze in Industriebetrieben

In der bundesdeutschen Industrie und im Handwerk arbeiten 8,9 Mio. Menschen, das entspricht etwa 56% aller Arbeitnehmer. Die steigende Zahl der Beschäftigten geht vor allem auf den Aufschwung in der Industrie zurück: Seit 1951 wurden allein in diesem Wirtschaftssektor mehr

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