Arbeit und Soziales 1955:

Vollbeschäftigung, höhere Löhne und größere Sicherheit

Der wirtschaftliche Aufschwung in der Bundesrepublik Deutschland hält weiter an. Die Produktionszahlen der Industrie – in der rund 45 % der deutschen Erwerbstätigen beschäftigt sind – steigen ebenso wie die Umsätze des Handwerks, der Landwirtschaft und des Dienstleistungsgewerbes. Dabei profitieren

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Die »soziale Marktwirtschaft«

Als »Vater« des deutschen »Wirtschaftswunders« gilt Ludwig Erhard. Der 58-jährige Christdemokrat hatte nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlichen Anteil am Gelingen der Währungsreform und setzte seit 1949 als Wirtschaftsminister das von dem Essener Nationalökonomen Alfred Müller-Armack formulierte Konzept der »sozialen Marktwirtschaft«

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Arbeitslosenquote auf 2,5% gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Bundesrepublik Deutschland in den letzten Jahren stetig gesunken. Während in der unmittelbaren Nachkriegszeit die von Kriegszerstörungen, Demontagen und hohen Flüchtlingszahlen belastete Wirtschaft nicht in der Lage war, allen Deutschen einen Arbeitsplatz zu bieten,

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48-Stunden-Woche gilt weiterhin

In der Bundesrepublik Deutschland liegt die durchschnittliche Arbeitszeit 1955 mit 48 Stunden in der Woche höher als 1932. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass 1932 – auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise – die verbreitete Kurz- und Zeitarbeit die niedrige Zahl von

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Steigende Preise durch höhere Löhne

Die Lebenshaltungskosten in der Bundesrepublik Deutschland sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Einer der Hauptgründe für diese inflationäre Entwicklung ist das höhere Lohnniveau. 1955 verfügt eine durchschnittliche Arbeitnehmerfamilie mit zwei Kindern über ein Monatseinkommen von rund 470 DM brutto

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