Arbeit und Soziales 1966:

Krisensymptome trotz Vollbeschäftigung

Trotz erster Anzeichen einer wirtschaftlichen Krise herrscht in der Bundesrepublik immer noch Vollbeschäftigung. Die Zahl der Arbeitslosen steigt zwar in den strukturschwachen Industriezweigen – Bergbau, Stahlindustrie und Baugewerbe – und vor Weihnachten wird auch in anderen Branchen vermehrt Kurzarbeit angemeldet.

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Arbeitslosigkeit bleibt gering

Trotz düsterer Prognosen übersteigt die Arbeitslosenzahl auch Ende 1966 im Bundesdurchschnitt nicht die 0,5%-Grenze. Die Erwerbslosenzahl erreicht mit 327 000 im Dezember ihren vorläufigen Höchststand. Im Ruhrgebiet beläuft sich die Arbeitslosigkeit in manchen Orten auf bis zu 1,8%. Da die Unternehmer

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Frauen im Beruf stärker vertreten

Inzwischen sind ein Drittel aller Erwerbstätigen in der Bundesrepublik Frauen. Die stereotype Beschränkung auf einige wenige Berufsprofile trägt entscheidend zu den Vorurteilen bei, die Frauen an den von Männern dominierten Arbeitsplätzen entgegengebracht werden. Über 50% sind im Dienstleistungsgewerbe beschäftigt, in

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