Architektur 1952:

Politik, Leistung und Nutzen dominieren jetzt die Baukunst

Die Architektur, die als Baukunst über reine Nützlichkeitserwägungen hinausgeht, tritt 1952 vor dem nach wie vor akuten Problem der Wohnungsnot in der Bundesrepublik Deutschland weitgehend in den Hintergrund. Schnelles und zweckorientiertes Bauen sind die beherrschenden Postulate beim Wohn- und Städtebau,

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Unité d’habitation von Le Corbusier, Flatowallee 16, Berlin. By David Pachali (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Alles unter einem Dach Le Corbusiers »Unite«

Der französisch-schweizerische Architekt Le Corbusier (eigentl. Charles-Èdouard Jeanneret-Gris) entwickelt zu Beginn der 50er Jahre ein Proportionssystem für Glas-Eisenbetonbauten. Hiermit verwandelt er das technische Verfahren der Stahlbetonbauweise in ein künstlerisches Ausdrucksmittel des Architekten. In seiner 1952 fertiggestellten »Unite d’Habitation«, einer Wohneinheit

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Hamburger Opernhaus ohne die alten Zöpfe

1952 stellt der Frankfurter Architekt Gerhard Weber ein Modell für den Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Zuschauerraums des Hamburger Opernhauses vor. Der Entwurf begeistert die Kommission, die alle Entwürfe für das Ausschreibungsobjekt der Stadt Hamburg begutachtet. Er bietet jedem Zuschauer

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