Bildung 1981:

»Akademikerschwemme« und rückläufige Schülerzahlen

Das Jahr 1981 steht bildungspolitisch im Zeichen der Sparmaßnahmen von Bund und Ländern. Ferner gehören »Akademikerschwemme«, zunehmende Lehrerarbeitslosigkeit und sinkende Schülerzahlen zu den dominierenden Themen des Jahres. Im Rahmen der Sparwelle erweist sich die Finanzierung des Hochschulbaus als größter Streitfaktor.

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Gesamtschule als Regelschule eingeführt

In Nordrhein-Westfalen wird die umstrittene Gesamtschule vom Landtag gegen die Stimmen der CDU-Opposition nach zwölfjähriger Versuchsphase als Regelschule anerkannt (16. 7. 1981). Nordrhein-Westfalen ist damit das erste Flächenland, das nach Berlin, Hamburg und Bremen die Gesamtschule gleichberechtigt neben dem dreigliedrigen

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Weniger BAföG für Schüler und Studenten

Von der 1981 zu verzeichnenden Sparwelle im Bildungsbereich ist auch das BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) betroffen. Im April wird die 7. Novelle zum BAföG vom Bundestag verabschiedet (<!– –>15.4.<!– –>) und der Kreis der Empfangsberechtigten verkleinert. 1981 erhalten monatlich durchschnittlich 812 000 Personen

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Computer-Camps: Bildung statt Erholung

In den USA beginnt sich eine neue Form der Ferienbeschäftigung durchzusetzen: Anstelle von Entspannung, Schwimmen, Reiten und anderen Aktivitäten stehen das Erlernen von Computersprachen wie BASIC oder PASCAL und Programmierung auf dem Plan. In eigens dafür errichteten Computer-Camps werden Kinder

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Analphabetismus ist weltweit verbreitet

Das Problem des Analphabetismus ist, trotz verstärkter Bildungsinitiativen vor allem mit Unterstützung der UNESCO, besonders in der Dritten Welt weiterhin aktuell. In Afrika z.B. hat sich die Einschulungsquote von 41% (1960) auf 77% (1981) erhöht, aber insgesamt sind noch 75

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