Bildungswesen 1928:

Gleiche Bildungschancen für alle sind nicht verwirklicht

Trotz der mit Gründung der Weimarer Republik verfolgten Bemühungen um eine Demokratisierung des Schulwesens schreibt die Dreigliedrigkeit des Schulsystems die gesellschaftliche Schichtung fort. Das Gymnasium wird weiterhin in der Regel von Schülern besucht, deren Eltern den höheren Gesellschaftsschichten angehören; nur

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Die Schule soll eine »Stätte des gemeinschaftlichen Lebens« sein

In der 1928 erschienenen Schrift »Das Berliner Schulwesen« wird das Konzept der Lebensgemeinschaftsschule, das sich um eine Verbindung von Hand- und Kopfarbeit bemüht und soziales Lernen in den Vordergrund stellt, erläutert. Auch diese reformpädagogische Einrichtung ist den amtlichen Richtlinien für

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