Bildungswesen 1933:

Erziehung im »braunen« Geist

Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten werden Schulen und Hochschulen im Deutschen Reich von kommunistischen, sozialdemokratischen, bürgerlich-fortschrittlichen und jüdischen Lehrern und Hochschullehrern gesäubert. Rassisch oder politisch missliebige Studenten müssen die Universitäten verlassen. Zugleich werden die Lehrerausbildung und die Lehrinhalte im nationalsozialistischen

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HJ nimmt Einfluss auf die Schulbildung

Im Bildungsbereich beansprucht die 1926 gegründete Hitlerjugend (HJ) ein Mitspracherecht. Am 17. Juni wird NSDAP-Reichsjugendführer Baldur von Schirach zum Jugendführer des Deutschen Reiches ernannt und schaltet die außerhalb der HJ arbeitenden Jugendverbände gleich. Der um seine Eigenständigkeit kämpfende preußische Kultusminister

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