Bildungswesen 1956:

Schlechte Bedingungen behindern pädagogische Neuansätze

Der Zustand des westdeutschen Bildungswesens gibt Anlass zu vielfältiger Kritik und z. T. heftigen Kontroversen. Trotz des wachsenden Wohlstands liegt an den deutschen Schulen und Universitäten manches im Argen. Nicht selten wird die Bildung vor allem mit Blick auf die

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Schule soll künftig mehr auf Schülerinteressen eingehen

Auch die staatlichen Schulen versuchen, im Unterricht neue Wege zu gehen. Pädagogische Konzepte, die teilweise an privaten Einrichtungen entwickelt und erprobt wurden, sollen den Unterricht attraktiver gestalten. So soll Gruppenunterricht eine größere Rolle spielen: Der Lehrer nicht mehr als unnahbare

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Überfüllte Klassen – überforderte Lehrer

Insbesondere in den Volksschulen haben Schüler und Lehrer auch 1956 noch unter drangvoller Enge zu leiden. Es fehlt in allen Bundesländern an geeigneten Räumen. Durchschnittlich drängen sich 36 Kinder in einem Klassenzimmer. Eine Auflockerung des Unterrichts ist unter diesen Bedingungen

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