Bildungswesen 1969:

Chancengleichheit als Ziel

Das Schlagwort »Chancengleichheit« prägt die bildungspolitischen Diskussionen ebenso wie die Forderungen nach Einführung der Gesamtschule. Noch immer bietet das dreigliedrige Schulsystem der Bundesrepublik nach Meinung seiner Kritiker keine Chancengleichheit. Während 36,6% der Akademiker-Kinder der Sprung an die Universität ermöglicht wird,

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Mengenlehre im Mathe-Unterricht

Die Mengenlehre bedeutet eine grundlegende und nicht unumstrittene Veränderung des schulischen Mathematikunterrichts. Als eine der fundamentalen mathematischen Disziplinen ermöglicht sie es, den Aufbau der Mathematik aus wenigen Grundprinzipien zu erklären. Sie wurde als Teilgebiet der Mathematik Ende des 19. Jahrhunderts

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»Summerhill« wird zum Verkaufsschlager

Vor dem Hintergrund der Studentenbewegung mit ihrer auf sämtliche gesellschaftlichen Bereiche abzielenden Autoritätskritik (<!– –>3.3.<!– –>) setzt auch eine intensive Diskussion um Möglichkeiten einer antiautoritären Erziehung ein. Die antiautoritäre Erziehung wendet sich gegen bestehende gesellschaftliche und familiäre Normen. Bezeichnenderweise wird

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Industriegesellschaft fordert neue Bildungsziele in der Bundesrepublik und in der DDR

Als »Bundestagsdrucksache V/4609« erscheint 1969 eine vergleichende Darstellung des Bildungswesens in der Bundesrepublik und der DDR, aus der im Folgenden die einleitenden Passagen zitiert werden: »Das Bildungswesen in entwickelten Industriegesellschaften hat sich den schnellen Wandlungen im wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen

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