Bildungswesen 1972:

Hochschulzugang einheitlich

Am 20. Oktober unterzeichnen die Ministerpräsidenten der Bundesländer einen Staatsvertrag über die bundeseinheitliche Regelung des Hochschulzugangs. Sein Ziel ist eine zentrale Auswahl der Studienbewerber und eine verbesserte Chancengleichheit. Das »Numerus-clausus-Verfahren« sieht die Einrichtung einer Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen

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Hochschulausbau vorangetrieben

Das größte Bundesland Nordrhein-Westfalen geht bildungspolitisch in die Offensive: In Essen wird eine Gesamthochschule gegründet, der weitere Hochschulen dieser Art in Siegen, Wuppertal, Paderborn sowie in Duisburg folgen. Diese Hochschulen zeichnen sich gegenüber der üblichen Universität durch eine größere Durchlässigkeit

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Ansturm auf die Hochschule erzwingt Zulassungsreform

Das Bemühen um eine Demokratisierung des Zugangs zu höherer Bildung zeigt im Jahr 1972 in der Bundesrepublik Deutschland die ersten Früchte: Die Zahl der Kinder von Nichtakademikern, die sich eine höhere Bildung erwerben, wächst spürbar an. Im Wintersemester 1971/72 waren

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