Essen und Trinken 1968:

Neue Esskultur konkurriert mit der gutbürgerlichen Küche

Gaumen und Magen waren schon immer konservativer als der Geist. Während im Jahr 1968 an den gesellschaftlichen Normen und bürgerlichen Moralvorstellungen kräftig gerüttelt wird, ändern sich die Essgewohnheiten nur zaghaft. Lediglich die junge Generation und die »moderne, erwerbstätige Hausfrau«, deren

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Ob arm, ob reich, alle essen gleich

Entsprechend dem Motto »mehr als einmal Steak am Tag kann man nicht essen« geben in der bundesdeutschen Wohlstandsgesellschaft Gutsituierte und Leute, denen weniger Geld zur Verfügung steht, etwa gleichviel Geld für ihre Ernährung aus. Nach einer Umfrage des Allensbacher Instituts

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