Schule 2003

Konsequenzen aus Bildungstest

Im zweiten Jahr nach dem internationalen Leistungsvergleich PISA, bei dem deutsche Schulen weit unter dem Durchschnitt abschnitten, werden auf Länder- und Bundesebene Konsequenzen gezogen. Durch die Einführung sog. Bildungsstandards, die Ausweitung der Ganztagsschulen und Sprachunterricht für Nicht-Muttersprachler im Vorschulalter sollen

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Pisa im Detail

Nach der PISA-Studie, deren Ergebnisse im Dezember 2001 veröffentlicht wurden, belegen 15-jährige Schüler an deutschen Schulen im Vergleich mit Altersgenossen aus 31 weiteren Ländern bei der Lesekompetenz den 21., in Mathematik und naturwissenschaftlicher Grundbildung jeweils den 22. Rang. In einem

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Rettungsanker Bildungsstandards?

Solche einheitlichen Bildungsstandards soll es künftig auch in Deutschland geben, darauf hat sich die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) schon 2002 geeinigt. Im Februar 2003 legen ihre Präsidentin, die hessische Kultusministerin Karin Wolff (CDU), und Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) die Expertise

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Der Bund fördert Ganztagsschulen

»Zukunft Bildung und Betreuung« heißt ein Förderprogramm des Bundes, das zum Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen beitragen soll. Von dieser Schulform versprechen sich Bildungspolitiker eine bessere individuelle Förderung der Schüler, von der sozial Benachteiligte besonders profitieren könnten – durch Ganztagsschulen

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Ausländische Sorgenkinder

Das vernichtende Urteil der PISA-Studie über die Förderung von Migrantenkindern an deutschen Schulen wird durch die Statistik bestätigt. So verlässt laut Statistischem Bundesamt jeder fünfte Schüler mit ausländischem Pass die Schule ohne Abschluss, bei deutschen Schülern sind es 8%. Während

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Es liegt nicht an den Grundschulen

Eine Diagnose nach der Veröffentlichung der PISA-Studie 2001 lautete, dass Kinder in Deutschland im Vor- und Grundschulalter nicht genügend gefordert würden. Nordrhein-Westfalen zieht daraus die Konsequenz, die ersten beiden Schuljahre in einer jahrgangsübergreifenden Eingangsphase zusammenzufassen. Leistungsstarken Schülern soll es ab

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Hamburg erprobt neues Modell zur Lehrerarbeitszeit

Hamburg ist das erste Bundesland, das zum Schuljahr 2003/04 ein neues Arbeitszeitmodell (AZM) für seine Lehrer einführt. Dahinter steht der Grundgedanke, dass z. B. eine Deutschstunde in der gymnasialen Oberstufe, die eine intensive Vorbereitung erfordert und viel Korrekturarbeit bei den

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